Jun 18 2009

Wie man im Geschäftsleben glücklich wird

How To Be Happy In Business von Bud Caddell

How To Be Happy In Business von Bud Caddell

In der Grafik und den Ideen dahinter steckt sicher der ein oder andere Funken Weisheit. Daher stelle ich das hier auch mal einfach ansonsten unkommentiert ein, auch wenn ich sicher nicht hundertprozentig dahinter stehe.


Jun 17 2009

Erlernte Hilflosigkeit

Ich habe Hals- und Magenschmerzen. Nachts schlecht geschlafen. Ja, es geht wieder bergab, ich kann nicht sagen, warum. Keine Ahnung. Ich kann aber sehr wohl sagen, warum ich jetzt gerade besonders genervt bin, warum sich mir der Magen verkrampft. Ich bin wütend!

Warum lese ich Nachrichten und schaue Fernsehen? Ich erfahre, wie absurd die Menschen sich um mich herum verhalten, sei es im engsten Kreis oder auf dem gesamten Erdball. Wie dumm! Ich kann nichts dagegen unternehmen, ich kann nicht einmal etwas sagen, denn ich sitze hier allein. Schreien, brüllen, um sich schlagen, argumentieren, streiten, weinen – alles sinnlos.

Es ist da draußen. Du kannst nichts dagegen tun. Nicht jetzt. Dir sind die Hände gebunden. Denn der Bildschirm, durch den hindurch Du liest und schaust, ist undurchdringbar. Der Irrsinn, von denen Du erfährst, liegt vor Dir, und ist doch in Zeit und Raum so weit – zu weit – von Dir entfernt…

Dieses Gefühl, diese Hilflosigkeit! Diese Erinnerung an das dauernde Nichts-tun-können. Die Welt wird weiter ihrem Wahnsinn folgen, Du wirst nichts daran ändern.

Zurückgeworfen auf mich selbst bleiben mir nur Magenschmerzen und der Ausblick auf eine weitere schlaflose Nacht…

Nachtrag:

These cameras steal and lie
whatever they shoot.
You better blow them all up tonight.

And all these TV-Sets.
One thing is for sure.
You better blow them all up tonight.

Console, Surfin Atari, 2003


Jun 16 2009

Seligman und der dumme Hund

Während sich mein Geburtstag zum zweiten Mal jähren sollte, führte ein gewisser Martin Seligman ein kleines Experiment an Hunden durch: Die Tiere wurden unangenehmen elektrischen Schocks ausgesetzt. Ein Teil der so Gequälten hatte die Möglichkeit, den Schock zu beenden, indem sie eine bestimmte Reaktion erlernten, z.B. einen Knopf zu drücken. Eine andere Gruppe konnte tun und lassen was sie wollte, der Schock war unvermeidlich.

Schließlich mischte man die Gruppen (ich vereinfache) und fing wieder mit den Schocks an: Weiterlesen


Jun 14 2009

Wie geht es mir? Danke, gut?

Dass ich praktisch schon in der Schule auf die Frage “Wie geht es Dir?” nie eine korrekte Antwort wusste und entweder um die Wahrheit rang (“Ziemlich mies.”) oder einfach log (“Danke, gut. Und Dir?”) hätte mir eine Warnung sein sollen. Wenn es einem nie(!) in den Sinn kommt, darauf spontan und ehrlich mit “Gut.” zu antworten, geht es einem vermutlich sehr, sehr schlecht.

Welche Bedeutung diese einfache Frage hat, merkt man spätestens dann, wenn man seiner Therapeutin gegenübersitzt und sie das Gespräch jedesmal todernst mit dieser vermeindlichen Small-Talk-Floskel beginnt.

Ich sollte lernen, mir diese Frage selber zu stellen. Ich stelle sie mir jetzt, weil ich gerade feststelle, dass ich gestern nichts geschrieben habe und es heute am Liebsten sein lassen würde. Sie führte mich direkt zur Titelfrage. Und zu Ihrer darauffolgenden unsicheren Antwort. Denn eigentlich will ich sagen: Eigentlich ganz gut.

Oder?
Weiterlesen