Träume und Depression

Dreams and depression bei Walking the Black Dog gelesen.

Ich selbst träume jetzt nicht mehr so deutlich, wie ich es vor wenigen Wochen bei meiner letzten Medikamentenumstellung getan habe. Nahezu allmorgentlich wachte ich da noch mit der deutlichen Erinnerung an einen immer befremdlichen, meist verstörenden Traum auf. Dies ist diesmal nicht der Fall.

Ich kann nicht sagen, ob es die Medikamente oder mein Allgemeinzustand ist, aber seit dem Beginn des Ausschleichens des alten und des “Einschleichens” des neuen Antidepressivums fühle ich mich — hohl. Auf die Idee, hier zu schreiben, war ich nicht gekommen, denn diese Leere war nicht zu füllen. Sich Schlecht Fühlen ist vielleicht besser als das.

Gerade habe ich noch mit einer Freundin über meine intensiven Träume geredet. Leider war es fast so, als hätte jemand Drittes geredet, stand ich doch andauernd neben mir. Manchmal fast unbeteiligt.

Ich kann nicht sagen, war mir mehr Angst macht: Dass dies eine Wirkung der Medikamente ist – oder dass es das nicht ist…

Auf der Rückfahrt im Radio:

Und everyday’s like a new beginning / Der Sommer ist noch lang

(Bosse)


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