Dieses Blog und Ich
Seit der Kritik meiner Therapeutin denke ich ein ums andere Mal über Sinn und Zweck dieses Blogs nach. Ursprünglich habe ich mir die Aufgabe eindeutig gestellt: Ich wollte über meinen selbstverordneten Schatten springen und ab sofort offen meine Probleme bekennen. Das Blog sollte mich daran erinnern, mir immer wieder die Frage vorzulegen: Wie geht es mir? Um mich selbst auf die Antwort aufmerksam zu machen – um gegebenenfalls gegensteuern zu können.
Gleichzeitig wollte ich die Tore aufstoßen zu meinen Bekannten, die sich ob meines regelmäßigen “Austritts” aus der Gesellschaft (oder auch “nur” Arbeit) fragen mussten, was mit mir los ist. Ich wollte jedem die Möglichkeit geben, es zu erfahren – wenn er (oder sie) es wissen will. Ein Besuch meines Blogs sollte reichen.
Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich nur eines der beiden Ziele auch nur ansatzweise erreicht habe…