An die Arbeit

Ab November werde ich wieder geregelt meinem Beruf nachgehen. Zunächst im Rahmen einer Wiedereingliederungsmaßnahme. Das bedeutet, dass ich ich zunächst nur Teilzeit arbeite (20 Stunden/Woche) und erhalte weiter Krankengeld von der Krankenkasse – solange bis feststeht, dass ich die Arbeit wieder Vollzeit aufnehmen kann.

Dieser Entschluss ist schon vor über einer Woche gefallen, der Papierkram wollte aber noch erledigt werden und ich selbst musste mich mit dieser Entscheidung nochmal auseinandersetzen. Denn anders als beim letzten Mal nach meiner letzten schwereren depressiven Phase habe ich diesmal nicht den (damals offensichtlich falschen) Eindruck, ein “neuer Mensch” zu sein, sondern “nur” wieder der alte. Hatte ich damals noch beruflichen Fortschritt in Form einer Weiterbildung vor Augen, muss ich jetzt realistisch betrachtet damit rechnen, erstmal “auf der Stelle zu treten” – oder vielmehr sogar mein altes Können und Ansehen erst wieder erreichen zu müssen.

Damals schien einiges “wie von selbst” zu laufen – diesmal wird es anstrengend. Es ist es schon jetzt. Also: An die Arbeit!


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