Neal Pollack über seine Depressionen
Neal wer?!? Zugegeben, ich musste auch erst nachsehen, wer Neal Pollack ist, aber selbst wenn er nicht (offenbar recht erfolgreicher) Autor wäre, ist sein (englischsprachiger) Bericht über sein diesmaliges Scheitern beim Versuch, seinen Depressionen mit Hilfe von Yoga beizukommen, lesenwert.
Als Depressionsgeplagter kennt man bald die historischen Beispiele an Depressionen erkrankter historischer Persönlichkeiten – aber bis auf das Wenige, was ab und zu nebenbei im Fernsehen oder in Magazinen gemutmaßt wird, höre und lese ich nichts Bedeutendes über bekanntere Menschen, die unter Depressionen leiden (siehe auch hier oder hier). Noch seltener schreiben sie selbst offen darüber. Noch noch seltener sind die dann Schreibenden Berufsautoren, die – sozusagen – wissen, was sie tun.
Der Artikel macht zudem auf Yoga als Behandlung aufmerksam. Auch wenn ich selbst Yoga nur in der Theorie kenne, ist es doch sicher eine fast ideale Verbindung von Meditation und Sport. (Ich weiss eigentlich nicht, warum ich Yoga bisher für mich ausgeschlossen habe…) Und er zeigt ehrlicherweise, dass es trotzdem nicht immer auf Anhieb helfen muss. Es ist selten, dass jemand ein Scheitern zugibt und noch dazu so treffend beschreibt.