Worte zum Sonntag (#1)
Seit einiger Zeit versuche ich, das Thema Depression im Internet per Google-Suchen, RSS-Feeds und Newsaggregatoren zeitnah zu verfolgen. Ergebnis sind einige Fundstücke, die ich aber nicht zuletzt aus zeitlichen Gründen nicht jedesmal kommentieren kann oder möchte. Also was liegt näher, als es anderen Blogs gleichzutun und einmal die Woche eine Linksammlung zu posten: die Worte zum Sonntag.
- Kollektiv gegen die Depression (siehe auch die englischsprachigen Meldungen dazu bei USA Today und The Medical News): In meinem Entwurfsordner liegt zwar schon ein angefangener Verriss der Argumentation, mit der amerikanische Forscher beweisen wollen, “kollektivistische” Kulturen würden gegen Depressionen helfen, aber ich habe mich wieder beruhigt. Die Ideen sind in jedem Fall lesenswert, zumal sie mal wieder die Problematik mit der Genetik ins Gespräch bringt.
- Putting on act won’t make depression go away: Ein kleiner englischer Text, der beschreibt, wie eine Journalistin versuchte, ihre Depressionen vor der Umwelt geheim zu halten. (Hintergrundinfo zur Quelle: Deseret)
- Uni Thüringen forscht zum Thema Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie gegen Depression: Gesucht werden deutschsprachige Rechtshänder ohne Meditationserfahrung, die schon drei oder mehr depressive Episoden, aber keine manische Phasen erlitten haben und derzeit nicht depressiv sind.
Frisch von heute:
- NZZ Online über “Hirnschrittmacher”
- Und wer es noch nicht geahnt hat: Gesund Essen ist gesund!
- Und hier noch nachträglich ein Stück ganz große Kunst: Christopher Walken liest Lady Gaga
Schönen Sonntag!