Worte zum Sonntag (#3)
Quod erat demonstrandum: Die Presse machte sich diese Woche wie erwartet über Enkes Schicksal und das Thema Depression her. Die heutigen Worte zum Sonntag sind daher eine Zusammenstellung der Artikel, die weniger das private Einzelschicksal Robert Enkes sondern die Krankheit in den Vordergrund zu stellen versuchten:
- WELT ONLINE: “Depression – Krankheit zwischen Tabu und Tod”
- ZEIT ONLINE: “Tödliche Schwäche”
- und nochmal die ZEIT, diesmal im Ressort Wissen: “Tödliche Traurigkeit”
- stern.de: Interview mit Ulrich Hegerl, u.a. Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universität Leipzig und Vorstandvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe
- FAZ über “Die Krankheit, die man nicht haben darf”
- nochmal die FAZ über den “Robert Enke in uns allen”
- SZ: “Tabu Depression”
- der SZ-Newsticker über Sven Hannawald und dessen Depression
- und nochmal allgemein zu Depressionen
- Hamburger Abendblatt: “Depression: Symptome und Ursache”
- RP Online mit einer Art FAQ zur Krankheit
- selbst die BILD versucht mit einer Serie zum Thema
Geld zuzu helfen, z.B. mit dem Artikel “So helfen Medikamente und Therapien”
Abschließen will ich diese ansonsten (fast) unkommentierte Presseschau mit einem Zitat aus dem sehr bedenkenswerten Telepolis Blogbeitrag “Heldenverehrung” von Rolf Maresch: “Leute, [...] haltet doch mal inne. Das war nur ein Fußballtorwart [...]“
