Worte zum Sonntag (#7)
Nur zwei nennenswerte Nachrichten aus der Welt der Depressionsforschung diese Woche:
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Hohe Blutbleiwerte stehen nach einer neuen Studie im Verdacht, Depressionen und Angststörungen zu verursachen. spektrumdirekt formuliert es für ihren Bericht noch allgemeiner: “Blei im Blut beeinflusst Hirnfunktionen“
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Eine weitere Studie zum Medikament Paroxetin zog weitere Kreise: Sie lege nahe, SSRI veränderten auch Persönlichkeitsmerkmale zum Besseren und diese Änderungen wiederum wirkten Depressionen entgegen. Hier drei der Meldungen: Deutsches Ärzteblatt – WebMD – ScienceNews
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Nachtrag (vom heutigen Abend): Telepolis berichtet heute über eine andere Studie zu Paroxetin, die wieder ganz anderes auszusagen scheint. Interessant ist jedenfalls, dass hier Gesunde die Antidepressiva und ihre Wirkungen bewertet haben.
Damit diese Worte der Woche nicht zu kurz geraten, möchte ich Euch noch The New York Times‘ The 9th Annual Year In Ideas zum sonntäglichen Schmökern empfehlen.
Einen schönen Restsonntag und eine gute nächste Woche!
Platzhalter
Stelle Dir vor, dies wäre der Text, den ich habe schreiben wollen. Etwas über die immer wieder aufkommende Einsamkeit, gerade an den Tagen, an denen soviel Zeit ist, das man etwas tun muss, um nicht irgendwann das Gefühl zu bekommen, man habe Zeit verloren oder gar vergeudet. Mit einer geistreichen Abhandlung über meine Erfahrung, dass man sich auch einsam unter Freunden fühlen kann. Mit Anspielungen auf die großen Themen des Lebens der Literatur der Fernsehbildromane – wie Wahre Liebe, Seelenverwandtschaften und Guter Großartiger Sex (wenn vielleicht auch nicht in dieser Reihenfolge). Beendet – um nicht zu sagen vollendet – von einem klimaktischen Spracherguß, der meine Wut über meine Sprach- und Tatlosigkeit angesichts dieser übermächtigen Gefühle treffend in sprechenden Bildern zum Ausdruck bringt.
Stell’ Dir das mal vor – und dann vergleiche es mal mit dem, was ich tatsächlich zu (virtuellem) Papier bringe:
FUCK! fuckfuckfuckfuckfuck!!!
Aber sonst – ganz im Ernst! – geht es mir gut.