Worte zum Sonntag (#12)
Willkommen zur dieswöchigen Spätausgabe der Worte zum Sonntag. Hier also mein frühabendlicher Versuch, das Lesens- oder Wissenswerteste der letzten Woche zusammenzustellen:
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Zunächst einmal zu den kleinen, aber wenig feinen Unterschieden im Wissenschaftsjournalismus am Beispiel der Schlagzeilen zur selben Nachricht: Focus Online titelt “Migräne und Depression hängen zusammen“, der englische Telegraph formuliert jedoch “Depression and migraine may be caused by same gene“.
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Die vorige Nachricht bekommt eine weitere Dimension angesichts des folgenden Ergebnisses einer Studie des Münchener Max-Planck-Instituts für Psychiatrie: “Umwelteinflüsse wie starker Stress während der Geburt und traumatische Erlebnisse in frühester Kindheit können das Erbgut nachhaltig verändern. Damit gerät ein Dogma der Biologie ins Wanken, dass nur Mutationen das Erbgut formen können.” – Wenn der Schreck ins Erbgut fährt.
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Eine weitere Studie findet eine neue mögliche Erklärung für das Versagen von den Serotonin-Spiegel beeinflussenden Antidepressiva: zu viele Serotoninrezeptoren (engl.).
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Letzte Woche hatte ich einen Artikel des Ärzteblatts über eine MetaAnalyse verlinkt. Dieselbe Nachricht hat auch bei der New York Times zu mehreren interessanten Reaktionen geführt: Before You Quit Antidepressants … – The Wrong Story About Depression – Looking at Ways to Treat Depression.
Zum Wochenabschluss dann noch ein Video – via BoingBoing erreichte mich der folgende kurze Vortrag, der mir in Erinnerung rief, was auch ich so alles beim Spielen von Rollenspielen über das Leben gelernt habe (oder hätte lernen können):