Worte zum Sonntag (#19)
Letzte Woche habe ich quasi im Rahmen eines ironischen Gedankenspiels leichtfertig im Vorübergehen zu einem Artikel im New York Times Magazine verlinkt. Im U.S.-amerikanischen Raum hat er, wie der Titel Depression’s Upside ja geradezu herausforderte, zu vielen Reaktionen geführt, die dem Artikel meist inhaltlich widersprechen. Ich will der Ausgeglichenheit halber zumindest zu zwei dieser Artikel verlinken: Psychiatric Times’ Depression is a Thief, Even When You Learn From It und The Myth of Depression’s Upside bei PsychCentral.
Weiteres:
Telepolis zu Spanien, Wirtschaftskrise, Statistiken und Tod: Selbstmorde häufigste Todesursache in Spanien.
“GABA provides the necessary inhibitory effect that we need in order to block out excessive brain activity that in depression may lead to excessive negative thinking.” – Eine neue Studie geht der Bedeutung der GABA für Entstehung und Behandlung von Depressionen nach. (Leider habe ich keine weitere Info Dritter zu der Studie.)
“The data are clear: beware your chair.”
“To mistake the brain, a lump of proteins, sugar, and water, for a mind is a drastic mistake.”, meint Deepak Chopra, und führt dies im San Francisco Chronicle in zwei Teilen aus: Why it’s better to have a mind than a brain (part 2). (Hinweis: Damit macht er natürlich auch indirekt Werbung für seine Stiftung.)
“Ich persönlich habe genügend Gründe, den Blues zu singen. Ich leide gerade unter einer schweren Depression.” – Dee Dee Bridgewater im Interview bei Welt Online.
Versucht, den Sonntag zu genießen. Ich versuche dasselbe.