Besser(?)
Das Fragezeichen musste ich jetzt doch noch anfügen. Trotzdem, es geht mir wieder etwas besser als noch vor ein paar Tagen.
Viel getan habe ich nicht dafür. Ich denke, entscheidend war, dass ich nach dem Tiefpunkt und dem Blogeintrag schließlich nur noch sagte: “Scheiss auf den verdammten Urlaub, ist ohnehin gelaufen.” – was mich von dem (eingebildeten) Zwang befreit hat, unbedingt etwas Großartiges anstellen zu müssen. Damit konnte ich mich dann den “unwichtigen” Dingen widmen: etwas Aufräumen, eine Nacht durchmachen, um die Oscarverleihung anzusehen, meinen Windows 7 Desktop einrichten, endlich eine To Do-Liste schreiben – und ihrer drögen Realität ins Angesicht schauen… Kleinkram, aber Dinge, die mir halfen, mich wieder etwas zu sammeln.
Vielleicht gelingt es mir, langsam die eigentlichen Versäumnisse wiedergutzumachen: das Meditieren wieder aufzunehmen, mich mehr zu bewegen, wieder vernünftiger zu essen.
Leider ist das klingt das ekelhaft langweilig. Aber das ist nunmal der Stand der Dinge für mich, wie es scheint, ob ich das nun wahrhaben will oder nicht. Geduld und Disziplin. Ogottogott!
Disziplin, Exzess, Geduld, Impulsivität… Dazu muss ich mal etwas Längeres schreiben.
Danke für Eure Aufmerksamkeit.