Mrz 10 2010

Für mich

Mein Vater wird mich besuchen kommen, nachdem ich den eigentlich geplanten Besuch bei ihm für diesen Urlaub abgesagt habe. Außer dass wir uns sehen können, dient der Besuch dazu, mir dabei zu helfen, die Dinge erledigt zu bekommen, die ich eigentlich schon in der vorigen Woche hatte erledigen wollen.

Das wird dann vermutlich auch funktionieren. Aber nicht etwa, weil man zu zweit doppelt so viel schaffen kann – das Problem ist eigentlich gar nicht, dass soviel zu tun wäre. Hätte ich die Dinge einfach eins nach dem anderen abgehakt, es wäre in der Woche zu bewerkstelligen gewesen.

Wie mir gerade durch den Kopf geht: Ich werde die Dinge dann erledigen, weil ich es quasi für meinen Vater tue. Er ist extra angereist, ich muss mich zusammenreißen, er soll sehen, dass es vorwärts geht. Wie mir wieder mal bewusst wird: Ich kann sehr gut Dinge für andere erledigen; nur nicht für mich.

Als wäre ich mir den Aufwand nicht wert. Als hätte ich mich schon aufgegeben.