Mrz 14 2010

Worte zum Sonntag (#20)

Die Worte zum Sonntag haben sich inzwischen zu so etwas wie einem Ritual für mich entwickelt, einer wöchentlichen Mahnung, dass ich nicht vergesse, mit welcher Krankheit ich mich auseinandersetzen muss. An Tagen, an denen ich mit dieser Krankheit ohnehin schon wieder mehr zu schaffen habe, als ich möchte, gibt mir diese gewollte Pflichtaufgabe eine Gelegenheit, einen Schritt zurückzutreten.

Und damit zu den Worten dieser Woche…

Lasst es Euch gutgehen!


Mrz 14 2010

Vater und Sohn

Inzwischen ist mein Vater seit zweieinhalb Tagen hier. Das ist alles andere als unbedeutend für mich und meinen Zustand, aber ich weiss auch nicht, wie ich darüber ehrlich bloggen soll – wie jetzt, spätabends, alleine, quasi hinter seinem Rücken? Das kann ich nicht, wenn ich dabei über ihn schriebe. Etwas schreiben und ihn sozusagen Korrektur lesen lassen? Ich käme mir bevormundet vor.

Stattdessen etwas, das mir heute irgendwann in den Sinn kam – ich weiss schon nicht mehr, aus welchem Anlass oder zu welchem Zeitpunkt überhaupt…

Mir fiel ein, wie ich als Kind die Geschichten von Vater und Sohn angesehen habe. Keine bestimmte Geschichte, einfach diese Tatsache. Das ich die Geschichten sehr mochte.

Ich hätte gern einen Strip herausgesucht und gezeigt, aber es gibt offensichtlich Rechteinhaber.

Ich bilde mir ein, damals Tränen in den Augen gehabt zu haben, als ich im letzten Strip Vater und Sohn gemeinsam gen Himmel entschwinden sah…