Mrz 24 2010

Apophenia

Mir fällt kein anderer Titel ein. Mir fällt eigentlich gar nichts dazu ein, dass ich gestern wieder krankgeschrieben wurde. Wegen Depression. Wieder. Arbeiten – ging nicht.

Gestern wurden die Ergebnisse einer Studie online, über Zeitungen und Radio- wie Fernsehnachrichten verbreitet: Jede zehnte Krankschreibung aufgrund psychischer Probleme

Kein Zusammenhang. Apophänie.


Mrz 21 2010

Im Konjunktiv

Ich war vorhin doch noch etwas in der Sonne spazieren. Dabei fiel mir ein Zitat wieder ein, das mir letztens untergekommen ist:

It is never to late to become what you might have been. George Elliot

Eine Aufstellung meiner einstigen Traumberufe nach Jahren:

1982: Privatdetektiv;
1989: Filmregisseur;
1991: Schriftsteller;
1993: Journalist vs. Bildender Künstler;
1995: Professor für Kunstgeschichte;
2000: Webdesigner;
2007: Fotograf.

Anderes, das ich irgendwann mal sein wollte:

Cowboy; selbstbewusst; Liebhaber; gebildet; Vorbild; gerissen; Bakushi/Nawashi; Zorro; unsichtbar; Fotoreporter in Krisengebieten; weise; Computerspieldesigner; zügellos; berühmt; Han Solo; deutscher Squash-Meister; Top; hilfreich; Goth; kreativ; Grafikdesigner; muskulös; besser; Hacker; chaotisch neutral; Karate Kid; Drehbuchautor; frei unabhängig; jemand anderes

Und, was jetzt?


Mrz 21 2010

Worte zum Sonntag (#21)

Merkwürdig: Ich mag nicht aus dem Haus, nicht telefonieren, keinen Appetit haben – Schreiben geht (fast) immer…

Und zum Abschluss noch ein themenfremder Link zu ganz anderem Lesestoff: Die British Library hat die Erstfassung von Alice’s Adventures in Wonderland von Lewis Carroll in Bild und Text online gestellt (via).

Ich glaube, es scheint schien die Sonne…


Mrz 20 2010

Wie erwartet

Nachdem mein Vater nun abgereist ist und ich gestern die letzten “Pflichtaufgaben” abgehakt habe, fühle ich mich nach den ersten Fehlschlägen bei der Suche nach einem Therapeuten als wäre ich gegen eine Wand aus Hoffnungslosigkeit gelaufen und in eine Art Schockstarre verfallen. Man kann das auch Depression nennen.

Die letzten Male hatte ich bei der Therapeutensuche auf dubios zustandegekommene kopierte Listen einer Klinik oder eines Beraters zurückgreifen müssen, oder einfach das Branchenbuch rauf- und runtertelefoniert. Diesmal habe ich von meiner Therapeutin eine vermeindliche “Abkürzung” erhalten, die mir bei der Suche nach einem Therapieplatz helfen sollte: Als ersten Anlaufpunkt könne ich mich an das Michael Balint Institut wenden.

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