Unverhofft
Ich habe heute überraschend das Angebot bekommen, aus den – wie ich bisher angenommen hatte nur vorläufigen – Gesprächsterminen in der Klinikambulanz regelmäßige Therapiesitzungen zu machen. Dies wäre dann nominell eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Einziger Unterschied zu niedergelassenen Ärzten wäre eine gewisse Terminunsicherheit wegen des unvorhersagbaren Klinikbetriebs, die Therapeutin kann mir also keinen regelmäßigen Termin versprechen, nur in etwa die Frequenz, einmal alle ein bis zwei Wochen.
Die Therapeutin setzt mich zeitlich mit einer Entscheidung nicht unter Druck, sie kann und will mich aber verständlicher- und sicher auch sinnvollerweise nicht in Konkurrenz zu einer anderen Therapie behandeln. Etwas Zeit brauche ich in jedem Fall: Zum einen, weil ich der Therapeutin bisher als “temporäre Lösung” nicht wirklich meine volle Aufmerksamkeit geschenkt habe, und deshalb noch keine rechte Meinung dazu habe, ob wir miteinander klarkommen. Zum anderen, weil ich die Option Psychoanalyse noch nicht ausschließen will, solange ich nicht mehr dazu weiss. Möglicherweise ergibt sich da morgen eine Möglichkeit, einen Erstgesprächs- oder zumindest Beratungstermin zu ergattern.
Der Termin hat für mich auch ein paar persönlichere Fragen aufgeworfen, die mir noch im Kopf rumgehen. Dazu vielleicht später mehr.