Jul
5
2009
Mir geht Einiges durch den Kopf, das ich aufschreiben und damit vielleicht auch für mich erklären will. Aber nicht jetzt: Es scheint die Sonne in mein Schlaf-Fernseh-Arbeitszimmer, und nach einigen Tagen des Einigelns will(!) ich heute raus!
Ich habe vor zwei Tagen begonnen, das Medikament Nortrilen, d.h. das Trizyklikum Nortriptylin, auszuschleichen. Ohne Rücksprache mit “meinem” Psychiater, da ich diesem inzwischen nicht mehr traue und ab morgen einen neuen suchen werde (dazu ein andernmal mehr). Jedenfalls schlug gestern wieder dasselbe Dilemma zu: Geht es mir jetzt wegen der geänderten Tagesdosis schlechter, oder trotz der geänderten Tagesdosis? Hat man einmal mit diesen Medikamenten angefangen, untergraben sie andauernd die Selbsteinschätzung der physischen und psychischen Konstitution! Scheiße!
Gelernt: biologische Halbwertzeit
Gefunden: psychoMUELL!
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Jun
12
2009
Am vergangenen Dienstag war ich also bei “meinem” Psychiater. Das “Mein” muss in Anführungszeichen, weil man ihn mit einem dutzend anderer Wartender teilen muss, und feste Termine hauptsächlich Erstgesprächen vorbehalten sind.
Ich nehme zur Behandlung meiner Depression nun seit über anderthalb Jahren Trevilor. Wie ich bis zu meinem letzten Einbruch vor drei Monaten dachte, mit Erfolg. Da dieser Erfolg nun infragegestellt war, nehme ich nun seit etwa zwei Monaten noch Nortrilen dazu, um die Abwärtsbewegung zu stoppen und mich insgesamt wieder “wacher” zu machen.
Mir ging diese Behandlung aber gegen den Strich: Noch ein Medikament! Ich beobachte Nebenwirkungen wie z.B. einen leichten Tinnitus! Ich vergesse regelmäßig einen der drei täglichen Einnahmen! usw.
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