Apr
2
2010
Auf die Frage von vorgestern gab es eigentlich nur eine mögliche Antwort, die ich beim Schreiben bereits kannte. Doch ich wollte erst sehen, ob ich am nächsten Morgen wirklich über meinen eigenen Schatten springen können würde. Und ich konnte. Nach kurzen vier Stunden Schlaf bin ich Donnerstag um 9 Uhr zur Psychiatrischen Institutsambulanz des Schön Klinikums Hamburg-Eilbek aufgebrochen.
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1 Kommentar | Stichworte: Ambulanz, Medikation, Psychiater, Psychiatrie | abgelegt unter Agomelatin, Leben mit Depression
Mrz
21
2010
Merkwürdig: Ich mag nicht aus dem Haus, nicht telefonieren, keinen Appetit haben – Schreiben geht (fast) immer…
Und zum Abschluss noch ein themenfremder Link zu ganz anderem Lesestoff: Die British Library hat die Erstfassung von Alice’s Adventures in Wonderland von Lewis Carroll in Bild und Text online gestellt (via).
Ich glaube, es scheint schien die Sonne…
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Mrz
14
2010
Die Worte zum Sonntag haben sich inzwischen zu so etwas wie einem Ritual für mich entwickelt, einer wöchentlichen Mahnung, dass ich nicht vergesse, mit welcher Krankheit ich mich auseinandersetzen muss. An Tagen, an denen ich mit dieser Krankheit ohnehin schon wieder mehr zu schaffen habe, als ich möchte, gibt mir diese gewollte Pflichtaufgabe eine Gelegenheit, einen Schritt zurückzutreten.
Und damit zu den Worten dieser Woche…
Lasst es Euch gutgehen!
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Feb
14
2010
Hier wieder die sonntägliche Liste der Artikel, die ich vergangene Woche lesenswert fand:
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Depression: Leben Grau in Grau berichtet kurz von einer Studie, deren Ergebnis das Manchester Color Wheel (zu sehen bei MSNBC) hervorgebracht hat: “The Color Wheel could be used to assess health status, mood or even treatment outcome in a variety of clinical situations. It may also have utility in circumstances where verbal communication may not be optimal, such as with children.”
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Die TK fordert Qualitätssicherung für Psychotherapie: “Eine Auswertung sämtlicher Behandlungen der an Depression erkrankten TK-Versicherten hatte gravierende regionale Unterschiede aufgedeckt. [...] Auch der Umfang der Therapie sei weniger vom individuellen Bedarf der Patienten als vielmehr von der maximal von der Krankenkasse finanzierten Therapiestundenzahl abhängig.”
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Ob da ein Trinkgeld für den Arzt hilft?
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Oder doch eher der Konsens bei der Depressionstherapie, der Ende letzten Jahres beschlossen wurde und nochmal von der Ärztezeitung zusammengefasst wird?
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In den USA ist ein weiteres Buch erschienen, dass sich kritisch mit dem derzeitigen Umgang mit der Krankheit Depression auseinandersetzt: Manufacturing Depression: The Secret History of a Modern Disease von Gary Greenberg. Bisher weiss ich nichts weiter darüber, außer was ein mir sonst (noch) unbekanntes Blog darüber schrieb und man bei einem gewissen weltweit arbeitenden Buchversand dazu finden kann (u.a. einen Auszug aus dem ersten Kapitel).
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“Ein ‘objektiver wissenschaftlicher Beweis dafür, dass die Akupunktur bestimmte Gehirnareale beeinflusst’“?
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Bernd Enke (wenn ich es recht verstehe ein Onkle Robert Enkes) meint in einem Interview: “Haben Sie Mut zum Mittelmaß”. Joachim “Jogi” Löw in ähnlichem Kontext: “Wir brauchen Mut zur Schwäche”
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Diesen Mut bewies diese Woche der Autor des Depressionsblog, so etwas wie dem inoffiziellen Vorbild für mein Tun hier, mit dem Blogeintrag Mein Leben: Umbruch, Abbruch, Zäsur – mein Anfang nach dem Ende und wie es mit dem Depressionsblog weitergehen wird. Ich stehe in keiner Verbindung zu ihm, trotzdem bewegt es mich sehr, das zu lesen. Ich wünsche ihm viel Erfolg und alles Gute!
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