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	<title>nullwert &#187; Politik</title>
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	<description>Leben und Erleben mit Depression</description>
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		<title>In der Tagesklinik (Tag 8): Personalprobleme</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/11/24/in-der-tagesklinik-tag-8-personalprobleme/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 18:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesklinik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Ärzte und Therapeuten sind mal im Urlaub oder werden krank. Die Disziplin, solche plan- und unplanbaren Ereignisse soweit vorauszusehen, dass die anfallenden Aufgaben trotzdem vollständig erledigt werden können, nennt man Personalplanung. Ich will, kann und darf der Tagesklinik Ulmenhof nicht vorwerfen, dass sie von dieser Disziplin wohl noch nichts gehört hätte, auch wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Ärzte und Therapeuten sind mal im Urlaub oder werden krank. Die Disziplin, solche plan- und unplanbaren Ereignisse soweit vorauszusehen, dass die anfallenden Aufgaben trotzdem vollständig erledigt werden können, nennt man Personalplanung.</p>
<p>Ich will, kann und darf der Tagesklinik Ulmenhof nicht vorwerfen, dass sie von dieser Disziplin wohl noch nichts gehört hätte, auch wenn ich mich des Eindrucks doch nicht wirklich erwehren konnte: Innerhalb der sieben Tage, die ich nun dort bin, sind bereits mehrere Behandlungsstunden ausgefallen. Die Art und Weise, wie diese Ausfälle uns, den Patienten, mitgeteilt wurden, ließ auch nicht unbedingt darauf schließen, dass man geordnet auf die Lage reagierte oder reagieren konnte. Eigentlich deutet alles darauf hin &#8211; und dabei denke ich auch an eine Äußerung aus &#8220;informierten Kreisen&#8221; &#8211; dass es nur eine Erklärung dafür gibt: Akute Personalnot.</p>
<p>Ich wollte eigentlich irgendwie diese &#8220;Personalprobleme&#8221; mit denen verknüpfen, die just in der heutigen Gruppentherapie geschildert wurden, doch es gelingt mir nicht. Zuletzt weiß ich doch zu wenig, und die Härten, die einzelne von uns im Beruf erlebt haben, sind so viel komplexer, als dass ich sie hier mal eben zu einem geschlossenen Gesellschaftsbild zusammenfügen kann. Nur, weil ich einen mehrdeutigen Titel für sinnig gehalten habe, kann ich mir die Sache nicht so zurechtreimen, dass sie zu dem Titel passt. Ich bin ja nicht die <em>Bild</em>!</p>
<p>Was bleibt ist die Wut, die einem in der Magengegend hängenbleibt, wenn man vage die Zusammenhänge begriffen hat und merkt, dass man ihr Opfer ist, ohne sie völlig beschreiben, geschweige denn ändern zu können. Da hängen sie nun alle in meinem Kopf, Begriffe wie Privatisierung, Personalmangel, Burn-Out, freiem Wettbewerb, Gesundheitspolitik, Fehlplanung&#8230; Und am Ende kann ich doch nur eins mit Bestimmtheit sagen: Dass man mir gesagt hat, dass ich doch zwei Wochen länger als die üblichen sechs Wochen bleiben solle, und ich mir jetzt eigentlich sicher bin, dass dies nun gar nichts mit meinem Zustand zu tun hat &#8211; sondern mit dem Zustand der Klinik. <sub>Und dem der Gesundheitspolitik. <sub>Des &#8220;Marktes&#8221;. <sub>Der Gesellschaft&#8230;</sub></sub></sub></p>
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		<title>Apropos Rösler</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/11/13/apropos-rosler/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 22:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Enke-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Enke]]></category>

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		<description><![CDATA[Apropos: Rösler übernimmt Kuratoriums-Vorsitz der Enke-Stiftung. Schade um Ruf und Namen dieser Einrichtung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nullwert.de/2010/11/11/lex-rosler-beschlossen/">Apropos</a>: <a href="http://www.stern.de/sport/fussball/enke-stiftung-roesler-uebernimmt-kuratoriums-vorsitz-1623436.html" title="stern.de">Rösler übernimmt Kuratoriums-Vorsitz der Enke-Stiftung</a>.</p>
<p>Schade um Ruf und Namen dieser Einrichtung&#8230;</p>
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		<title>&#8220;Lex Rösler&#8221; beschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 20:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AMNOG]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bereits vorab bekannt geworden war ist heute vom Bundestag beschlossen worden: das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG). Wie die taz heute wenig neutral aber meiner Meinung nach völlig zutreffend titelt: Die Pharmalobby war erfolgreich. Ich erwarte statt Kosteneinsparungen, wie sie Herr Rösler versprochen hat, vielmehr die Belastung des Markts mit fragwürdigen, im schlechtesten Fall gefährlichen Spezialmedikamenten, deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nullwert.de/2010/10/21/in-dubio-pro-pharma/">Was bereits vorab bekannt geworden war</a> ist heute vom Bundestag beschlossen worden: das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (<acronym title="Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz">AMNOG</acronym>).  Wie die <em>taz</em> heute wenig neutral aber meiner Meinung nach völlig zutreffend titelt: <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-pharmalobby-war-erfolgreich/">Die Pharmalobby war erfolgreich</a>.</p>
<p>Ich erwarte statt Kosteneinsparungen, wie sie Herr Rösler versprochen hat, vielmehr die Belastung des Markts mit fragwürdigen, im schlechtesten Fall gefährlichen Spezialmedikamenten, deren Zusatznutzen nicht länger unabhängig geprüft werden kann. Aus obigem <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-pharmalobby-war-erfolgreich/"><em>taz</em>-Artikel</a>:</p>
<blockquote>
<p>Ein Beispiel: Ein Krebspräparat wird zum Verkauf bereits zugelassen, wenn nachgewiesen ist, dass es den Tumor schrumpfen lässt. Ob es dem Patienten tatsächlich jedoch mehr schadet als nutzt, weil die sonstigen Nebenwirkungen ihn zum Pflegefall machen, kann oft erst Jahre später durch vergleichende Therapiestudien ermittelt werden. &#8220;Eine zwingende spätere Nutzenbewertung ist aber nicht vorgesehen&#8221;, beklagt der Bremer Arzneimittelforscher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Glaeske">Gerd Glaeske</a>.</p>
</blockquote>
<p>Die ARD veröffentlichte zu dem Thema heute <a href="http://www.tagesschau.de/interviewglaeske100.html">ein Interview mit nämlichem Gerd Gläske</a>.</p>
<p>Wir werden die tatsächlichen Folgen des <acronym title="Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz">AMNOG</acronym> <strike>ertragen müssen</strike> ja beobachten können&#8230;</p>
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		<title>Eins nach Enke</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/11/10/eins-nach-enke/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 22:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Enke]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es vorwegzunehmen: Die sich hinter den folgenden Links verbergenden Artikel aus der vergangenen Woche, in der Vielzahl von heute, die sich mit dem Thema Depression, Gesellschaft und die Wirkung des Suizids von Robert Enke vor einem Jahr beschäftigen &#8211; ich habe sie im besten Fall nur quergelesen. Ich möchte mich damit nicht wirklich auseinandersetzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um es vorwegzunehmen: Die sich hinter den folgenden Links verbergenden Artikel aus der vergangenen Woche, in der Vielzahl von heute, die sich mit dem Thema Depression, Gesellschaft und die Wirkung des Suizids von Robert Enke vor einem Jahr beschäftigen &#8211; ich habe sie im besten Fall nur quergelesen. Ich möchte mich damit nicht wirklich auseinandersetzen. Wer will das schon? Vermutlich ist mit dieser Frage auch schon alles zur Problematik der medialen Verarbeitung von Enkes Schicksal gesagt.</p>
<p>Ich habe meinen erweiterten Grund, warum ich die Artikel <em>jetzt</em> nicht lesen will: Ich könnte mich an so Vielem festbeißen, mich mit den Details auseinandersetzen&#8230; Vielmehr: Lese ich, muss ich es auch. Es führt sofort zu Wut und darauf Frustration, weil ich an der Wahrnehmung und den kolportieren Halbwahrheiten zu der Krankheit letztendlich nichts ändern könnte. Allein so ein Satz wie&#8230;</p>
<p>Da, ich fange schon wieder an, beim ersten Artikel, den ich verlinken wollte. Nein, später einmal, wenn ich begriffen habe. Im Kontext.</p>
<p>Ich lasse Euch also mit den Artikeln für den Moment allein:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-11/robert-enke-depression">Eine bessere Gesellschaft heilt keine Depression</a> (<em>ZEIT Online</em>)</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2010/45/L-SM-Enke">Der beste Mann im falschen Job</a> (nochmal die <em>ZEIT</em> über die erschienene Enke-Biografie)</li>
<li><a href="http://www.sport1.de/de/fussball/artikel_310448.html">Blauäugige Betrachtung</a> (<em>Sport1</em>)</li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/sport/wer-schwaeche-bekennt--wird-aussortiert/-/1472784/4819364/-/index.html">Wer Schwäche bekennt, wird aussortiert</a> (<em>Frankfurter Rundschau</em>)</li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/sport/-depression-ist-eine-sehr-gut-behandelbare-erkrankung-/-/1472784/4819360/-/view/asFirstTeaser/-/index.html">„Depression ist eine sehr gut behandelbare Erkrankung“</a> (Interview der <em>Frankfurter Rundschau</em>)</li>
<li><a href="http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga/interview-mit-enke-biograf-ronald-reng-wenn-robbie-das-nur-gewusst-haette-1622151.html">&#8220;Wenn Robbie das nur gewusst hätte&#8221;</a> (<em>stern.de</em>-Interview mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Reng">Ronald Reng</a>)</li>
<li><a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article10768249/Ich-rate-keinem-Fussballer-sich-zu-outen.html">&#8220;Ich rate keinem Fußballer, sich zu outen&#8221;</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Biermann">Andreas Biermann</a> bei <em>WELT Online</em>)</li>
<li><a href="http://sportbild.bild.de/SPORT/telegramm/2010/11/09/14-sammer.html">Sammers Rat bei Depression: Keine Öffentlichkeit</a> (<em>Sportbild.de</em>)</li>
<li><a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/hannover-96/article10827924/Fussball-hat-immer-noch-Probleme-mit-Tabuthemen.html">&#8220;Fußball hat immer noch Probleme mit Tabuthemen&#8221;</a> (<em>WELT</em> im Gespräch mit Hannover-96-Verantwortlichen)</li>
<li><a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/buendnis-gegen-depressionen-kaum-hilfe-von-kassen-stadt-und-sc-freiburg--37565248.html">Bündnis gegen Depressionen: Kaum Hilfe von Kassen, Stadt und SC Freiburg</a> (<em>Badische Zeitung</em>)</li>
</ul>
<p>Die <em>AFP</em> fasst zusammen: <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gDyEV4ZhRG5vl0k5_5TAQLmQHuLA?docId=CNG.13a32e3e27d0d88287d6166f16570378.f1">Enke&#8217;s suicide changed little</a> &#8211; und liefert aber auch die gute Nachricht:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;A former world-class athlete recently said in an interview that he was saved because his family heard about Enke and saw similar symptoms in him,&#8221; said <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Gebauer">Gebauer</a>.</p>
</blockquote>
<p>Aufmerksamkeit hilft.</p>
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		<title>In Dubio Pro Pharma</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/10/21/in-dubio-pro-pharma/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 12:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Tage, nachdem das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ihre Bedeutung als Kontrollorgan der Pharmawirtschaft wieder einmal unter Beweis gestellt hat, wird dank des Leitartikels der heutigen taz, &#8220;Die Invasion der Nutzlos-Pillen&#8220;, öffentlich, dass unser Gesundheitsministerium unter Leitung von Philipp Rösler dem sogenannten &#8220;Pharma-TÜV&#8221; zukünftig die Handlungsbasis entziehen wird: Statt aufwendiger, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage, nachdem das <em><a href="http://iqwig.de/">Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a></em> ihre Bedeutung als Kontrollorgan der Pharmawirtschaft <a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE69B6MR20101012" title="Pfizer depression drug ineffective, may be harmful - Reuters">wieder einmal unter Beweis gestellt hat</a>, wird dank des Leitartikels der heutigen <em>taz</em>, &#8220;<a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-invasion-der-nutzlos-pillen/">Die Invasion der Nutzlos-Pillen</a>&#8220;, öffentlich, dass unser Gesundheitsministerium unter Leitung von Philipp Rösler dem sogenannten &#8220;Pharma-TÜV&#8221;  zukünftig die Handlungsbasis entziehen wird:</p>
<blockquote>
<p>Statt aufwendiger, oft mehrjähriger Kosten-Nutzen-Analysen soll es künftig nur noch Nutzenschnellbewertungen durch das IQWiG geben &#8211; binnen drei Monaten und auf fragwürdiger Datenbasis. Schließlich soll die Beweislast umgekehrt werden. Bislang mussten die Hersteller dem IQWiG beweisen, dass ihr neues Medikament einen zusätzlichen Nutzen für die Patienten habe gegenüber herkömmlichen Medikamenten.</p>
</blockquote>
<p>Nun muss dem Pharmabetrieb seine hauseigene Nutzenbewertung zunächst einmal blind abgekauft werden.</p>
<p>Leider fehlt mir gerade die Zeit, die Links zusammenzusuchen, unter denen nachzulesen ist, wie Pharmafirmen schon bisher ihre Forschungsergebnisse manipulieren (unter anderem, indem sie unliebsame Ergebnisse schlicht nicht veröffentlichen) und Einfluß auf die Diagnosendefinitionen nehmen (um überhaupt erst einen Markt für ein Medikament zu schaffen). Wird das <em>IQWiG</em> mit der angekündigten Änderung praktisch abgeschafft, fällt das letzte unabhängig arbeitende Kontrollbollwerk gegen überteuerte Neuerfindungen mit zweifelhaften, ggf. gar nicht vorhandenen Nutzen (vom schlimmsten Fall, dass die Medikamente sogar Schaden verursachen, mal ganz zu schweigen). Wenn ich mich nicht verrechne, wird dies auch wieder zu neuen Verteuerungen bei den Medikamentenausgaben der Krankenkassen führen &#8211; Teuerungen, die ja <a href="http://nullwert.de/2010/09/22/von-politik-und-psychopharmaka/">nach den letzten Beschlüssen des Gesundheitsministeriums</a> zukünftig die Arbeitnehmer alleine tragen sollen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Herr Karzai und das Vertrauen</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/09/24/herr-karzai-und-das-vertrauen/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 12:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamid Karzai]]></category>
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		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Bob Woodward ist nicht einfach irgendwer. Er ist (indirekt &#8211; wegen Robert Redfords Darstellung) mit &#8220;schuld&#8221; daran, dass ich zu Ende meiner Schulzeit überzeugt war, Journalist werden zu müssen. Wenn er etwas schreibt, dürften wie ich viele geneigt sein, dem fast blind zu vertrauen. In seinem neuen Buch berichtet er nun, der US-Geheimdienst habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Woodward" title="siehe Wikipedia">Herr Bob Woodward ist nicht einfach irgendwer</a>. Er ist (indirekt &#8211; wegen <a href="http://www.imdb.com/title/tt0074119/">Robert Redfords Darstellung</a>) mit &#8220;schuld&#8221; daran, dass ich zu Ende meiner Schulzeit überzeugt war, Journalist werden zu müssen. Wenn er etwas schreibt, dürften wie ich viele geneigt sein, dem fast blind zu vertrauen.</p>
<p>In seinem neuen Buch berichtet er nun, der US-Geheimdienst habe Aufzeichnungen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamid_Karzai">Hamid Karzai</a> nehme Medikamente gegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St%C3%B6rung" title="Wikipedia">manische Depression</a>. So berichtete es unter anderem der britische <em><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/afghanistan/8017747/Karzai-suffers-depression-says-Watergate-investigator.html">Telegraph</a></em>. Ich zitiere:</p>
<blockquote>
<p>It cites claim from American intelligence reports that Mr Karzai was diagnosed as manic depressive.<br />
  “He’s on his meds, he’s off his meds,” Karl Eikenberry, US ambassador to Kabul, is quoted as saying in the book, according to the Washington Post. <em>(Es wird die Behauptung aus Berichten des amerikanischen Geheimdienstes widergegeben, Herr Karzai sei als manisch-depressiv diagnostiziert worden. &#8220;Mal nimmt er seine Medikamente, mal nimmt er sie nicht&#8221;, wird Karl Eikenberry, US-Botschafter in Kabul, zitiert.)</em></p>
</blockquote>
<p><em><a href="http://www.stern.de/news2/aktuell/karsai-weist-berichte-ueber-angebliche-depressions-erkrankung-zurueck-1606737.html">Karsai weist Berichte über angebliche Depressions-Erkrankung zurück</a></em>, so in der Folge der <em>Stern</em>. Natürlich, was soll er sonst tun. Aber wird ihm noch jemand glauben?</p>
<p>Das Problem ist dabei nicht der Vorwurf der Krankheit selbst, sondern die daraus abgeleitete Interpretation seines (bisherigen und zukünftigen) Verhaltens. Auftritte, Reden, konkrete Entscheidungen, die bisher mit polititschen Interessen erklärt wurden, sind jetzt nur noch Ausdruck einer &#8220;Laune&#8221; &#8211; Symptom seiner Krankheit. Den zukünftigen Handlungen Karzais wird damit nahezu jedes Gewicht genommen. Kein Wunder, dass Karzai das dementieren lassen <em>muss</em>. Aber das wird nichts ändern können: Karzais Verhalten ist damit praktisch dauerhaft <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pathologisierung">pathologisiert</a>.</p>
<blockquote>
<p>Mr Karzai’s mercurial moods have often exasperated his international backers. <em>(Herr Karzais starke Stimmungsschwankungen haben oft seine internationalen Unterstützer zur Verzweiflung gebracht.)</em></p>
</blockquote>
<p>So der <em>Telegraph</em> weiter. Das wäre mit der Diagnose dann ja erklärt.</p>
<p>Diese Nachricht folgt zeitlich einem Studienergebnis, das ich nicht weiter beachtet hatte, das sinngemäß besagte, dass in den USA Medizinstudenten, die unter Depression litten, besonders unter der mit der Krankheit verbundenen Stigmatisierung litten. Mein erster Gedanke war: &#8220;Natürlich. Denen wird auch klar sein, dass sich niemand von einem depressiven Arzt behandeln lassen will.&#8221; Wer will eine schwerwiegende Behandlungsentscheidung &#8211; womöglich über Leben und Tod &#8211; in die Hände eines Depressiven legen? Auch Politiker wie Karzai entscheiden über Leben und Tod. Darf man diese Macht einem &#8220;instabilen Geist&#8221; überlassen? Vermutlich genausowenig, wie man sein Kind einem depressiven Chirurgen anvertrauen würde. Oder <a href="http://www.nytimes.com/2010/09/19/business/19entre.html?_r=1&amp;src=tptw">wie ist es mit einflussreichen Geschäftsleuten</a>? Sie entscheiden über Abertausende, und zwar im Zweifelsfall nicht &#8220;nur&#8221; Dollars/Euro/&#8230; sondern mittelbar auch über ebensoviele Schicksale von Arbeitnehmern oder von Hausbesitzern auf der ganzen Welt.</p>
<p>Diese Befürchtungen ändern sich nur wenig, wenn man den Maßstab ändert: Gestern in der Fernsehserie <em><a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,682640,00.html">Lie to Me</a></em> gab es eine Mitarbeiterin eines Blutkonservendienstes, die dazu befragt wurde, ob es in ihrer Schicht Unregelmäßigkeiten gegeben hätte, nachdem verunreinigte Konserven zu Todesfällen geführt hatten. Die Befragung ergab, dass die Frau unter Schlafstörungen, Stress und familiären Problemen gelitten hatte &#8211; typische Symptome einer Depression &#8211; und deshalb(!) ein paar Tests an den Konserven übergangen hatte. Sie hätte &#8211; zumindest in dem Zustand &#8211; dort nicht arbeiten dürfen, sagt man sich.</p>
<p>Also: Würde man sein Fußballteam <a href="http://nullwert.de/tag/robert-enke/">einem unter Depressionen leidenden Torwart</a> anvertrauen? Ab wieviel Millionen Euro Jahresumsatz des Vereins nicht mehr? Darf man Antidepressiva nehmen und weiterhin Rettungswagen fahren? Wie ist es mit <a href="http://articles.cnn.com/2010-04-02/travel/pilots.depression_1_faa-federal-air-surgeon-pilots?_s=PM:TRAVEL">Flugzeugpiloten</a>? Müssen Tagesmütter über ihre Depression Auskunft geben? Krankenpfleger?</p>
<p>Als ich mich vor ein paar Jahren entschloss, zunächst meinen Freunden, später jedem, der ein berechtigtes Interesse zeigte, offen gegenüber meine Krankheit zu beschreiben, dann geschah das, um ihnen erklären zu können, dass einige meiner Verhaltensweisen sich aus dem Krankheitsbild ergeben. Z.B. warum ich mich manchmal unwillkürlich zurückzog und nicht meldete. Oder Konzentrations- und Erinnerungsstörungen hatte. Ich zog das der anderen Möglichkeit vor, dass sie und andere sich ihren Kram selbst zusammenzureimen beginnen. (Ich befürchtete vor allem, man könne mir irgendein Drogenproblem unterstellen.)</p>
<p>Mit jedem weiteren Monat stelle ich diese Entscheidung mehr in Frage. Denn erst langsam wird mir bewusst, was das Wort <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stigmatisierung">Stigma</a></em> in diesem Zusammenhang zu suchen hat. Wie weit vertraut man mir noch, wenn man weiss, dass ich Antidepressiva nehme?</p>
<p>Und ich kann es eigentlich niemandem übel nehmen. Ich weiss, wie ich selbst im ersten Moment auf ein paar der obigen Fragen antworten würde. Erst seit ich selbst zum Objekt solcher Fragen geworden bin, sehe ich langsam was es bedeutet, unter dem ständigen Verdacht zu stehen, man sei nicht mehr völlig Herr seiner Handlungen.</p>
<p>Ich habe über die letzten zwei, drei Jahre das Vertrauen daran verloren, dass andere die nötigen Überlegungen anstellen, ehe sie ihr Urteil über von Depressionen Betroffene fällen. Für Arbeitgeber, Versicherungen, Krankenkassen &#8211; und wer weiss für wen noch &#8211; bin ich zunächst ein statistisch relevanter Risikofaktor. Für andere bin ich vielleicht sogar &#8220;ein genetischer Fehler&#8221;. Welche Rolle die Umstände dabei spielen, fällt dabei in vielen Fällen völlig unter den Tisch.</p>
<p>Herr Karzai wird sich wehren können wie er will. Den Verdacht, dass diese oder jene Entscheidung, dieser oder jener Auftritt Folge seiner angeblichen psychischen Störung war statt die seines bewussten Handelns, wird er vermutlich nicht mehr los werden.</p>
<p>Ich auch nicht.</p>
<p><sub>Übersetzungen der Zitate (in Klammern) von mir.</sub></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Politik und Psychopharmaka</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 17:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Psychopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich Privates von mir gebe, hält mich die Tagespolitik vom konstruktiven Schreiben ab. Für den Moment will ich mich auf das Thema &#8220;Gesundheitsreform&#8221; nicht weiter einlassen. Ich bin erstmal sprachlos. Ich verweise auf die ersten Bestandsaufnahmen von Stern.de und der Süddeutschen Zeitung. (Etwas von der taz folgt sicher in den Abendstunden.) Interessant sind nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich Privates von mir gebe, hält mich die Tagespolitik vom konstruktiven Schreiben ab. Für den Moment will ich mich auf das Thema &#8220;Gesundheitsreform&#8221; nicht weiter einlassen. Ich bin erstmal sprachlos. Ich verweise auf die ersten Bestandsaufnahmen von <em><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/gesundheitsreform-der-kranke-ist-der-dumme-1606332.html" title="Der Kranke ist der Dumme">Stern.de</a></em> und der <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/roesler-gesundheitsreform-ein-bisschen-kopfpauschale-1.1003500" title="Ein bisschen Kopfpauschale">Süddeutschen Zeitung</a></em>. (Etwas von der <em><a href="http://www.taz.de/">taz</a></em> folgt sicher in den Abendstunden.)</p>
<p>Interessant sind nicht nur in diesem Zusammenhang noch zwei Artikel auf <em>Telepolis</em>. <em><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33358/1.html">Gesundheit und Profit</a></em> ist heute gerade ganz passend ein &#8220;Interview mit Ursel Sieber über die Ablösung von Peter Sawicki und die Willfährigkeit der Politik gegenüber der Pharma-Lobby&#8221; betitelt. Und unter der Frage <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/148420">Warum werden Antipsychotika so häufig verschrieben?</a></em> finden sich ein paar weitere Gründe für die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen mit weiterführenden kritischen Fragen zu Psychopharmaka.</p>
<p><sub><strong>Edit:</strong> Ich habe den polemischen ersten Absatz gelöscht, der Euch womöglich schon via RSS erreicht haben. Ich sollte lernen, erstens nicht sofort zu veröffentlichen, sondern mir eine Stunde Überdenkzeit gönnen und/oder zweitens schlicht länger nachdenken. Hat auch etwas mit meiner selbstauferlegten Blogpolitik zu tun &#8211; dazu (vielleicht) wieder einmal später mehr dazu.</sub></p>
<p><sub><strong>Edit:</strong> Feler korrigiert&#8230;</sub></p>
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		<title>10.9. ist Welt-Suizid-Präventionstag</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 14:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Suizidprävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weise hier darauf hin, weil vermutlich der von der Weltgesundheitsorganisation geschaffene Tag zur Information über Suizid und seine Prävention (Wikipedia) in Deutschland keine besondere Beachtung finden wird. Trotz der enormen Aufmerksamkeit, den die Selbsttötung Robert Enkes vergangenes Jahr auf sich zog, verschwand das Thema wieder in der Versenkung. Wenn der Zustand der Webseiten als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weise hier darauf hin, weil vermutlich der <a href="http://www.who.int/mediacentre/events/annual/world_suicide_prevention_day/en/">von der Weltgesundheitsorganisation geschaffene Tag zur Information über Suizid und seine Prävention</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welt-Suizid-Pr%C3%A4ventionstag" title="Wikipedia">Wikipedia</a>) in Deutschland keine besondere Beachtung finden wird. Trotz der enormen Aufmerksamkeit, den die <a href="http://nullwert.de/tag/robert-enke/">Selbsttötung Robert Enkes</a> vergangenes Jahr auf sich zog, verschwand das Thema wieder in der Versenkung. Wenn der Zustand der Webseiten als Maßstab für die Mittel und Aufmerksamkeit genommen werden kann, die dem Thema von offizieller Seite gewidmet wird &#8211; die deutsche Seite hat selbst heute noch <a href="http://www.welttag-suizidpraevention.de/web_2010/mitwirkende.html">keine Angaben zu den mitwirkenden Organisationen</a> (einziger Inhalt: &#8220;Informationen in Kürze.&#8221; &#8211; Stand: 09.09.2010, 15:39 Uhr) und auch der Auftritt der dahinter stehenden <a href="http://www.suizidprophylaxe.de/">Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Suizidpr%C3%A4vention">Wikipedia</a>) ist bestenfalls altbacken zu nennen &#8211; ist das auch kein Wunder.</p>
<p>Dabei sind die Zahlen erschreckend:</p>
<blockquote>
<p>On average, almost 3000 people commit suicide daily. For every person who completes a suicide, 20 or more may attempt to end their lives.</p>
</blockquote>
<p>So lauten die weltweiten Schätzungen der WHO laut oben verlinkter Seite. <a href="http://www.welttag-suizidpraevention.de/web_2010/home_2010.html">Die deutsche Tochterseite</a> spricht <a href="http://www.welttag-suizidpraevention.de/web_2010/Pressekonferenz.html">für Hamburg</a> von 217 Menschen, die sich hier vergangenes Jahr das Leben genommen hätten. <a href="http://www.frnd.de/public/data/m_home.php">FRND.DE</a> spricht von jeden Tag durchschnittlich sechs Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die täglich deutschlandweit Opfer eines der schätzungsweise 150 Suizidversuche werden. (<a href="http://www.npr.org/blogs/health/2010/08/30/129531631/5-worries-parents-should-drop-and-5-they-should?sc=fb&amp;cc=fp">Laut <em>National Public Radio</em></a> ist Suizid die vierthäufigste Todesursache U.S.-amerikanischer Kinder.)  Hier sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmord#Statistik">die Zahlen laut Wikipedia</a>.</p>
<p>Ich finde es auch unglücklich, dass die <a href="http://www.welttag-suizidpraevention.de/web_2010/hamburg_2010.html">Leitveranstaltung in Hamburg</a> (und möglicherweise die einzige?) ausschließlich ein christlicher Gottesdienst ist. Leider weiß die wie ich finde ganz ansehnlich gemachte <a href="http://www.frnd.de/public/data/m_home.php">FRND.DE-Seite</a> mit dem morgigen Termin auch nicht mehr anzufangen.</p>
<p>Ich denke, die Weltgesundheitsorganisation hat sich von dem Termin anderes versprochen!</p>
<p><strong>Wenn Sie selbst akut unter Depressionen leiden oder einen direkten Ansprechpartner suchen: Bitte <a href="http://nullwert.de/hinweise-fur-betroffene/">lesen Sie unbedingt die Hinweise für Betroffene</a>!</strong></p>
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		<title>Jürgen&#8230; wer?</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/08/18/jurgen-wer/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute portraitiert die taz den &#8220;Patientenfreund&#8221; Jürgen Windeler, den neuen Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (bei Wikipedia). Von den Entscheidungen Empfehlungen des Instituts hängt unter anderem ab, für welche medizinischen Leistungen und Medikamente die Krankenkassen die Kosten übernehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/der-patientenfreund/" title="taz.de">portraitiert die <em>taz</em> den &#8220;Patientenfreund&#8221;</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Windeler" title="Wikipedia">Jürgen Windeler</a>, den <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,698403,00.html" title="Spiegel Online">neuen Chef</a> des <em><a href="http://www.iqwig.de">Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen</a></em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Qualit%C3%A4t_und_Wirtschaftlichkeit_im_Gesundheitswesen">bei Wikipedia</a>). Von den <del datetime="2010-08-19T20:22:38+00:00">Entscheidungen</del> Empfehlungen des Instituts hängt <a href="http://www.iqwig.de/ueber-uns.21.html" title="IQWiG - Aufgaben &amp; Ziele">unter anderem</a> ab, für welche medizinischen Leistungen und Medikamente die Krankenkassen die Kosten übernehmen.</p>
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