Eigentlich ist das aber auch nichts Neues, man kann auch ohne Verschwörungstheorien davon ausgehen, dass Geheim- und sonstige Dienste ähnliche Sprachanalysealgorithmen entwickeln und verwenden. Mit einer Python-Implementierung des Regressive Imagery Dictionary gibt es übrigens eine offenbar frei verwendbare Version. Sie findet bei dem schönen – aber bisher leider nur englischsprachigen – 750Words Verwendung, um anhand der dort geschriebenen Texte die Stimmung des Autors zu bestimmen und zu visualisieren, wie auch in der FAQ erklärt wird.
Zum einunddreißigsten Male Worte und Zahlen zu Depression und (teils in weiterem Sinne) verwandten Themen aus dem Internet der vergangenen Woche:
“Inzwischen sind psychische Überlastungen zur häufigsten Ursache für Arbeitsausfälle geworden. Die Zahl der Fehltage, die auf Burn-out und Co. zurückzuführen sind, stieg zuletzt in weniger als zehn Jahren um 70 Prozent.”, schreibt ZEIT ONLINE.
Welt Online wiederum berichtet: “Immer mehr Arbeitslose leiden an psychischen Erkrankungen – eine Folge der Hartz-Reformen. Männer sind dabei mehr betroffen als Frauen.”
“Ein neues Verfahren könnte bald Tinnitus lindern, indem kombinierte elektrische und akustischen Signale das Hörzentrum neu justieren.”, berichtet Technology Review.
“Nach einer Studie ist bei US-Studenten die Empathie in den letzten 30 Jahren drastisch gefallen, besonders stark ab dem Jahr 2000″, fasst Telepolis eine neue U.S.-amerikanische Studie zusammen.
“The stimulatory effects of caffeine may be nothing more than an illusion according to new research, which shows there is no real benefit to be gained from the habitual morning cup of coffee.” (via)