Nov 30 2010

Vitamin D

Tatsache: Information is Beautiful! Über Cholecalciferol.


Nov 30 2010

In der Tagesklinik (Tag 12): Familienidyll

Es erschreckt mich immer wieder, was sich Familienmitglieder untereinander alles antun können…

Frohe Weihnachten!


Nov 25 2010

In der Tagesklinik (Tag 9)

TooMuchHarmonyException in group session class member #1.


Nov 24 2010

In der Tagesklinik (Tag 8): Personalprobleme

Auch Ärzte und Therapeuten sind mal im Urlaub oder werden krank. Die Disziplin, solche plan- und unplanbaren Ereignisse soweit vorauszusehen, dass die anfallenden Aufgaben trotzdem vollständig erledigt werden können, nennt man Personalplanung.

Ich will, kann und darf der Tagesklinik Ulmenhof nicht vorwerfen, dass sie von dieser Disziplin wohl noch nichts gehört hätte, auch wenn ich mich des Eindrucks doch nicht wirklich erwehren konnte: Innerhalb der sieben Tage, die ich nun dort bin, sind bereits mehrere Behandlungsstunden ausgefallen. Die Art und Weise, wie diese Ausfälle uns, den Patienten, mitgeteilt wurden, ließ auch nicht unbedingt darauf schließen, dass man geordnet auf die Lage reagierte oder reagieren konnte. Eigentlich deutet alles darauf hin – und dabei denke ich auch an eine Äußerung aus “informierten Kreisen” – dass es nur eine Erklärung dafür gibt: Akute Personalnot.

Ich wollte eigentlich irgendwie diese “Personalprobleme” mit denen verknüpfen, die just in der heutigen Gruppentherapie geschildert wurden, doch es gelingt mir nicht. Zuletzt weiß ich doch zu wenig, und die Härten, die einzelne von uns im Beruf erlebt haben, sind so viel komplexer, als dass ich sie hier mal eben zu einem geschlossenen Gesellschaftsbild zusammenfügen kann. Nur, weil ich einen mehrdeutigen Titel für sinnig gehalten habe, kann ich mir die Sache nicht so zurechtreimen, dass sie zu dem Titel passt. Ich bin ja nicht die Bild!

Was bleibt ist die Wut, die einem in der Magengegend hängenbleibt, wenn man vage die Zusammenhänge begriffen hat und merkt, dass man ihr Opfer ist, ohne sie völlig beschreiben, geschweige denn ändern zu können. Da hängen sie nun alle in meinem Kopf, Begriffe wie Privatisierung, Personalmangel, Burn-Out, freiem Wettbewerb, Gesundheitspolitik, Fehlplanung… Und am Ende kann ich doch nur eins mit Bestimmtheit sagen: Dass man mir gesagt hat, dass ich doch zwei Wochen länger als die üblichen sechs Wochen bleiben solle, und ich mir jetzt eigentlich sicher bin, dass dies nun gar nichts mit meinem Zustand zu tun hat – sondern mit dem Zustand der Klinik. Und dem der Gesundheitspolitik. Des “Marktes”. Der Gesellschaft…