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	<title>nullwert &#187; Beruf</title>
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	<description>Leben und Erleben mit Depression</description>
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		<title>Worte zum Sonntag (#29)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/05/23/worte-zum-sonntag-29/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 09:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum ich das hier immer erst auf den letzten Drücker zusammenschreibe? Ist jedenfalls einmal mehr einigermaßen gutgegangen. Die Frankfurter Allgemeine beschäftigt sich mit dem Wiedereinstieg in das Berufsleben nach langen, schweren Krankheiten wie eben Depression: Überleben &#8211; und dann? Auch Väter werden nach einer Geburt depressiv fasst Spiegel Online eine neue Metastudie zusammen. Einen Tick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich das hier immer erst auf den letzten Drücker zusammenschreibe? Ist jedenfalls einmal mehr einigermaßen gutgegangen.</p>

<ul>
<li>Die <em>Frankfurter Allgemeine</em> beschäftigt sich mit dem Wiedereinstieg in das Berufsleben nach langen, schweren Krankheiten wie eben Depression: <em><a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EC291328666794D00BF83FA1E9BFC02AA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Überleben &#8211; und dann?</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,695433,00.html" title="Spiegel Online">Auch Väter werden nach einer Geburt depressiv</a></em> fasst <em>Spiegel Online</em> eine <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/303/19/1961" title="JAMA - Journal of the American Medical Association">neue Metastudie</a> zusammen. Einen Tick genauer sind die Zahlen dazu im <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703957904575252263501070290.html?mod=WSJ_latestheadlines" title="New Dads, Too, Can Suffer Depression">englischsprachigen Artikel des <em>Wall Street Journals</em></a> widergegeben, der britische <em>Guardian</em> fasst die Ergebnisse wieder vorbildlich <a href="http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/besttreatments/2010/may/19/new-dads-not-immune-to-postnatal-depression">für den Alltagsgebrauch</a> zusammen.</li>
<li>In den USA beschäftigt sich eine neue Filmdokumentation mit der <em><a href="http://www.misunderstoodepidemic.com/">Misunderstood Epidemic: Depression</a></em>.</li>
<li>Eben diesem Begriff der &#8220;Epidemie&#8221; versucht ein Kommentator von <em>Psychology Today</em> kritisch auf den Grund zu gehen: <em><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/charting-the-depths/201005/the-depression-epidemic-old-news-mysteries-and-bold-claims">The Depression Epidemic: Old News, Mysteries, and Bold Claims</a></em>.</li>
<li>Eine Nachricht, die mich irgendwie nicht wirklich überrascht hat: &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32674/1.html" title="Ergebnis von Arzneimittelstudien hängen von Geldgebern ab (sic) - Telepolis">Eine Metastudie bestätigt, dass von Pharmafirmen finanzierte Studien günstiger für deren Wirkstoffe ausfallen als unabhängige Studien</a>&#8220;.</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yW405x_18_0" title="YouTube">Ein dazu gut passendes Interview</a> liefert uns die <em>heute-Show</em> &#8211; inklusive der Negativschlagzeile <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/147670" title="Telepolis">ZDF-Programmchef schützt Lobbyisten</a></em>.</li>
</ul>

<p>Schönen Pfingstsonntag.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Apophenia</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/03/24/apophenia/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 22:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Krankschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir fällt kein anderer Titel ein. Mir fällt eigentlich gar nichts dazu ein, dass ich gestern wieder krankgeschrieben wurde. Wegen Depression. Wieder. Arbeiten &#8211; ging nicht. Gestern wurden die Ergebnisse einer Studie online, über Zeitungen und Radio- wie Fernsehnachrichten verbreitet: Jede zehnte Krankschreibung aufgrund psychischer Probleme&#8230; Kein Zusammenhang. Apophänie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fällt kein anderer Titel ein. Mir fällt eigentlich gar nichts dazu ein, dass ich gestern wieder krankgeschrieben wurde. Wegen Depression. Wieder. Arbeiten &#8211; ging nicht.</p>

<p>Gestern wurden die Ergebnisse einer Studie <a href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/595067/moderne-arbeitswelt-fordert-ihren-tribut.html" title="z.B. Ärztezeitung.de">online</a>, über <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/weiblich-staedtisch-depressiv/" title="z.B. in die taz">Zeitungen</a> und <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5380934,00.html" title="Deutsche Welle">Radio</a>- wie <a href="http://www.tagesthemen.de/inland/jobkrank100.html" title="Tagesthemen (?)">Fernsehnachrichten</a> verbreitet: <em><a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5inLAYeXg935v5yktDchuiDl45Bkg">Jede zehnte Krankschreibung aufgrund psychischer Probleme</a></em>&#8230;</p>

<p>Kein Zusammenhang. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apoph%C3%A4nie" title="Wikipedia">Apophänie</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Konjunktiv</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/03/21/im-konjunktiv/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Pläne]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war vorhin doch noch etwas in der Sonne spazieren. Dabei fiel mir ein Zitat wieder ein, das mir letztens untergekommen ist: It is never to late to become what you might have been. George Elliot Eine Aufstellung meiner einstigen Traumberufe nach Jahren: 1982: Privatdetektiv; 1989: Filmregisseur; 1991: Schriftsteller; 1993: Journalist vs. Bildender Künstler; 1995: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war vorhin doch noch etwas in der Sonne spazieren. Dabei fiel mir ein Zitat wieder ein, <a href="http://mnmal.tumblr.com/post/447275620/it-is-never-too-late-to-become-what-you-might-have" title="Minimal">das mir letztens untergekommen ist</a>:</p>

<blockquote>
  <p><strong>It is never to late to become what you might have been.</strong> <sub><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Eliot ">George Elliot</a></sub></p>
</blockquote>

<p>Eine Aufstellung meiner einstigen Traumberufe nach Jahren:</p>

<p><strong>1982</strong>: <em>Privatdetektiv</em>; 
<strong>1989</strong>: <em>Filmregisseur</em>;
<strong>1991</strong>: <em>Schriftsteller</em>;
<strong>1993</strong>: <em>Journalist</em> vs. <em>Bildender Künstler</em>;
<strong>1995</strong>: <em>Professor für Kunstgeschichte</em>;
<strong>2000</strong>: <em>Webdesigner</em>;
<strong>2007</strong>: <em>Fotograf</em>.</p>

<p>Anderes, das ich irgendwann mal sein wollte:</p>

<p><em>Cowboy; selbstbewusst; Liebhaber; gebildet; Vorbild; gerissen; Bakushi/Nawashi; Zorro; unsichtbar; Fotoreporter in Krisengebieten; weise; Computerspieldesigner; zügellos; berühmt; Han Solo; deutscher Squash-Meister; Top; hilfreich; Goth; kreativ; Grafikdesigner; muskulös; besser; Hacker; chaotisch neutral; Karate Kid; Drehbuchautor; <strike>frei</strike> unabhängig; jemand anderes</em>&#8230;</p>

<p>Und, was jetzt?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nolife</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/03/19/nolife/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 11:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Vater ist bereits gestern und auf meine direkte Bitte früher als ursprünglich von ihm gedacht wieder abgereist. Ich fühlte, ich brauche ein paar Tage, in denen ich wieder auf mich allein gestellt bin, um die Fallhöhe zu verringern, bevor ich Montag wieder meine geregelte Arbeit aufnehmen werde. Das wird mir dennoch schwer genug fallen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vater ist bereits gestern und auf meine direkte Bitte früher als ursprünglich von ihm gedacht wieder abgereist. Ich fühlte, ich brauche ein paar Tage, in denen ich wieder auf mich allein gestellt bin, um die Fallhöhe zu verringern, bevor ich Montag wieder meine geregelte Arbeit aufnehmen werde.</p>

<p>Das wird mir dennoch schwer genug fallen. Wenn ich eine Psychoanalyse beginne, bedeutet das, drei bis vier Mal pro Woche einen einstündigen Termin neben der Arbeit fest einplanen zu müssen. Plus Anfahrtszeiten, also eigentlich zwei Stunden. Selbst wenn es mir gelingt, die Termine ausreichend spät zu legen, wird das anstrengend. Und dann heißt das vielleicht, doch wieder eine 6-Stunden-Arbeitszeitregelung zu beantragen &#8211; mit allen Konsequenzen, die dieser &#8220;Sonderstatus&#8221; mit sich bringen würde.</p>

<p>Und das sind zwei Stunden, die ich für eine Therapie aufbringe. Nicht damit, wozu sie mir verhelfen soll: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Get_a_life" title="Get a life!">wieder ein eigenes (Privat-)Leben zu finden</a>.</p>

<p>Anfang des Jahres hatte ich noch die versteckte Hoffnung, vielleicht einen ähnlichen Aufschwung zu <em>erleben</em> wie vor drei Jahren nach meiner ersten langen &#8220;Auszeit&#8221;. Es war ein anderes Leben, es war <em>mein</em> Leben damals. Ich würde sagen, ich war endlich einmal ich selbst &#8211; also &#8220;ein anderer&#8221; als jetzt &#8211; aber das wurde mir ja auch schon als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manie" title="siehe Wikipedia">manische Phase</a> ausgelegt&#8230;</p>

<p>Ich habe also einmal vom Leben gekostet, einmal eine Einstellung zu mir und den Menschen um mich herum gefunden, die mich alles mit mehr Freude und Offenheit, mit weniger Zweifeln und Befürchtungen machen und betrachten ließ. Aber eine Reihe von, sagen wir, &#8220;Misserfolgen&#8221; ließ mich all das wieder &#8220;verlernen&#8221;.</p>

<p>Ich habe praktisch kein Leben mehr, auch weil ich es meide. So wie ich meinen Vater wegschicken muss, weil mein Innenleben schon wegen der Erinnerungen rebelliert, die mit seiner reinen Anwesenheit verbunden sind, so schrecke ich auch häufig die Verabredung mit Freunden &#8211; nicht ihretwegen, sondern wegen meiner Probleme. Zum Beispiel, weil ich in depressiv angeschlagenem Zustand meine Schwierigkeiten habe, (hoffentlich) glückliche Familien oder, wenn es mir schlechter geht, schon einfach ein zu fröhliches Kind um mich zu haben, ohne auszuticken&#8230; Aber wer soll das nachvollziehen können? Zumal ich es ja eigentlich auch niemandem erkläre. Ich vergesse ja auch, es mir selbst immer wieder klar zu machen, so, wie ich meine Gefühle oder mein Verhalten &#8220;vergesse&#8221;.</p>

<p>&#8230;</p>

<p>Aber jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss einen Therapieplatz finden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Worte zum Sonntag (#18)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/02/28/worte-zum-sonntag-18/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Woche will ich mit mehreren eigentlich voneinander unabhängigen Einzelmeldungen beginnen, die zusammengenommen&#8230; nun ja, entscheidet selbst: Vorausgesetzt, Intelligente Menschen sind eher Atheisten und gehen nachts später schlafen, aber Glaube an einen fürsorglichen Gott bei Depressionen hilft (vgl. auch Schlagzeilen bei Google) und Wer früh ins Bett geht, [..] seltener Depressionen [hat] (siehe), dann darf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche will ich mit mehreren eigentlich voneinander unabhängigen Einzelmeldungen beginnen, die zusammengenommen&#8230; nun ja, entscheidet selbst:</p>

<p>Vorausgesetzt, <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32160/1.html" title="Telepolis-Artikel">Intelligente Menschen sind eher Atheisten und gehen nachts später schlafen</a>, aber <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/02/100223132021.htm" title="Belief in a Caring God Improves Response to Medical Treatment for Depression, Study Finds">Glaube an einen fürsorglichen Gott bei Depressionen hilft</a> (<a href="http://news.google.de/news/search?um=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=belief+god+depression+treatment&amp;as_qdr=a&amp;as_drrb=q&amp;cf=all">vgl. auch Schlagzeilen bei Google</a>) und <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,669457,00.html" title="Spiegel Online">Wer früh ins Bett geht, [..] seltener Depressionen [hat]</a> (<a href="http://nullwert.de/2010/01/03/worte-zum-sonntag-10/" title="Worte zum Sonntag #10">siehe</a>), dann darf man doch annehmen, dass Depressive statistisch gesehen intelligenter sein müssten als andere? Das sieht scheinbar auch das <em><a href="http://www.nytimes.com/2010/02/28/magazine/28depression-t.html" title="'Depression’s Upside', The New York Times Magazine">New York Times Magazine</a></em> so&#8230;</p>

<p>Oh, und nicht nur intelligenter, sondern auch weniger fahrlässig und egoistisch, wenn man dann noch das hier in Betracht zieht: &#8220;Psychologist Joe Forgas at the University of New South Wales in Sydney, Australia, [...] suggests that <a href="http://www.newscientist.com/article/dn18585-happiness-aint-all-its-cracked-up-to-be.html" title="'Happiness ain't all it's cracked up to be', New Scientist">happiness&#8217;s negative effects</a> all stem from a cheery mood&#8217;s tendency to lull you into feeling secure. This makes you look inwards and behave both more selfishly and more carelessly.&#8221;</p>

<p><sub>Thanks to <em><a href="http://www.theawl.com/2010/02/sometimes-im-happy" title="The Awl">The Awl</a></em> for starting this line of though.</sub></p>

<p>In weiteren Schlagzeilgen:</p>

<ul>
<li><p>Eine weitere bedenkenswerte <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704188104575083700227601116.html?mod=WSJ_latestheadlines" title="'Why Psychiatry Needs Therapy', Wall Street Journal">Meinung zum neuen DSM-Katalog</a> (vgl. <a href="http://nullwert.de/2010/02/21/worte-zum-sonntag-17/">letzte Woche</a>), von einem Professor der Geschichte der Medizin und Psychiatrie: &#8220;DSM-V accelerates the trend of making variants on the spectrum of everyday behavior into diseases: turning grief into depression, apprehension into anxiety, and boyishness into hyperactivity.&#8221;</p></li>
<li><p>Dazu passend: Die Nachricht <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/02/100225140910.htm" title="Nachricht bei Science Daily">Video Games May Help Combat Depression in Older Adults</a> ließ mich <em>subsyndromal</em> nachschlagen, was <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Syndrome">laut (englischer) Wikipedia</a> Zustände beschreibt, &#8220;which do not meet full criteria for a diagnosis, for example because the symptoms are fewer or less severe, but which nevertheless can be identified and related to the &#8216;full-blown&#8217; syndrome.&#8221;. Das wiederum erinnert mich an die merkwürdige Diagnose <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypomanie" title="Wikepedia (de)">Hypomanie</a>&#8230;</p></li>
<li><p>Auch das gibt es: <a href="http://www.celebrities-with-diseases.com/">Celebrities With Diseases</a>.</p></li>
<li><p>Ich enthalte mich einfach mal jedweden aktuellen deutschlandpolitischen Kommentars und verlinke einfach diesen düsteren <a href="http://www.nytimes.com/2010/02/25/us/25stress.html?src=twt&amp;twt=nytimes" title="'At Closing Plant, Ordeal Included Heart Attacks', The New York Times">Artikel der New York Times</a> über die gesundheitlichen Auswirkungen von Entlassung und Arbeitslosigkeit&#8230;</p>

<p><strong>Nachtrag/Update:</strong> Heute (01.03.) nimmt sich auch <em>Telepolis</em> unter dem Titel <em><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32151/1.html" title="Telepolis-Artikel">Arbeitslosigkeit und Suizid</a></em> des ernsten Themas an (ohne direkten Bezug auf den <em>NYT</em>-Artikel).</p></li>
<li><p>Eine sehr interessante <a href="http://www.informationisbeautiful.net/play/snake-oil-supplements/" title="Scientific evidence for popular health supplements - Information is Beautiful">Infografik über den Wissenstand zur Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln</a> (<em>health supplements</em>) gibt es bei <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/snakeoil-scientific-evidence-for-health-supplements/">Information is Beautiful</a>.</p></li>
<li><p>&#8220;Depression in women can be fueled by hostile husbands, a new study suggests.&#8221; &#8211; Gut, dass auch dieser bisher von niemanden auch nur erahnte Zusammenhang <a href="http://www.livescience.com/health/angry-husband-depression-women-100223.html" title="LiveScience.com">wissenschaftlich ergründet</a> wurde. <sub>(wieder gefunden bei <a href="http://www.theawl.com/2010/02/science-bad-men-make-women-sad" title="Bad Men Make Women Sad">The Awl</a>)</sub></p></li>
<li><p>Noch &#8220;besser&#8221; sind da nur noch Online-Tests, die immer dasselbe Ergebnis ausspucken &#8211; z.B. zur Frage, ob man unter behandlungsbedürftigen Depressionen leide: <em><a href="http://industry.bnet.com/pharma/10006801/webmds-depression-test-has-only-one-sponsored-answer-youre-at-risk/" title="Artikel bei BNET">WebMD&#8217;s Depression Test Has Only One (Sponsored) Answer</a></em>.</p></li>
<li><p>Die <em>Stuttgarter Zeitung</em> liefert <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2397104_0_9205_-das-gleichgewicht-der-botenstoffe-ist-gestoert.html" title="Artikel der Stuttgarter Zeitung">Informationen zu einigen der gängigsten Vorurteile zur Krankheit Depression</a> &#8211; der Titel <em>Das Gleichgewicht der Botenstoffe ist gestört</em> ist allerdings selbst fast ein Vorurteil, wie ich finde.</p></li>
<li><p>Und zum Abschluss: <a href="http://www.mindhacks.com/blog/2010/02/area_responsible_for.html" title="mindhacks.com">Area responsible for neuroscience errors located</a>.</p></li>
</ul>

<p><strong>;-)</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Worte zum Sonntag (#17)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/02/21/worte-zum-sonntag-17/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Während Ihr die folgende Cut&#38;Paste-Zusammenstellung lesenswerter Artikel der vergangenen Woche durchgeht, könnt Ihr übrigens auch nullwert.de beim Musikmachen zuhören: &#8220;Wir wollen den Eltern helfen, ihre Hemmschwelle zu überwinden und die ganze Familie stärken&#8221; &#8211; Projekt ECHT STARK! (Dank an psychoMUELL!) &#8220;Wäre es nicht mutiger, darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft darauf hinsteuert, dass sich Leistung eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Ihr die folgende <em>Cut&amp;Paste</em>-Zusammenstellung lesenswerter Artikel der vergangenen Woche durchgeht, könnt Ihr übrigens auch <a href="http://www.codeorgan.com/?url=nullwert.de">nullwert.de beim Musikmachen zuhören</a>:</p>

<ul>
<li><p>&#8220;Wir wollen den Eltern helfen, ihre Hemmschwelle zu überwinden und die ganze Familie stärken&#8221; &#8211; Projekt <em><a href="http://www.uniklinik-ulm.de/news/article/1119/echt-stark.html" title="Projektseite des Universitätsklinikums Ulm">ECHT STARK!</a></em> (Dank an <a href="http://psychomuell.de/weblog/1687/projekt-echt-stark-">psychoMUELL!</a>)</p></li>
<li><p>&#8220;Wäre es nicht mutiger, darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft darauf hinsteuert, dass sich Leistung eben immer weniger lohnt. Das sollte noch um den Hinweis ergänzt werden, dass sich auch Bildung nicht mehr auszahlen könnte – jedenfalls nicht im Rahmen dieses Klipp-Klapp-Mechanismus, den hier Politik als ranziges Remedium verkündet.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32122/1.html" title="Telepolis-Artikel">Schöne neue Arbeitswelt</a>: Wie glücklich macht eigentlich Arbeit in einer Gesellschaft, deren Betriebssystem auf Konkurrenz, Siege und Niederlagen setzt?</em></p></li>
<li><p>&#8220;We need to know more about how the health effects of flexible working are experienced by different types of workers, such as women compared to men, old compared to young and skilled compared to unskilled population groups.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.news-medical.net/news/20100218/Review-Giving-employees-more-flexibility-over-their-work-schedules-likely-to-boost-their-health.aspx" title="The Medical News">Review: Giving employees more flexibility over their work schedules likely to boost their health</a></em> (Quelle: <a href="http://www.cochrane.org/">The Cochrane Collaboration</a> (<a href="http://www.cochrane.de">deutsche Website</a>; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cochrane_Collaboration">Wikipedia-Eintrag</a>)</p></li>
<li><p>&#8220;More and more, we work at playing, larding our leisure with labor-related terms and themes: efficiency; perfectionisms; results.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.psychologytoday.com/articles/200910/goofing" title="Artikel bei Psychology Today  (engl.)">Goofing Off</a>: How a little play time can even be good for adults.</em></p></li>
<li><p>&#8220;[..] die Wissenschaft [weiss] noch immer nur wenig darüber, was bei dieser Behandlung im Gehirn wirklich passiert. Ein implantierbarer Sensor, der zurzeit in Tierversuchen getestet wird, soll dies nun ändern: Er registriert chemische Signale, die eine elektrische Stimulierung hervorruft.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Chemischer-Blick-ins-Hirn-933574.html" title="Telepolis-Artikel">Chemischer Blick ins Hirn</a></em>.</p></li>
<li><p>&#8220;<em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/147098" title="Telepolis-Artikel">Das Hirn schläft von innen nach außen ein</a></em>. Der Cortex hat noch etwas Freilauf.&#8221;</p></li>
<li><p>&#8220;Durch die Festlegung eines bestimmten Krankheitsbilds wird also auch zukünftiger Forschung der Weg gewiesen [...]. Nicht zuletzt prüfen natürlich auch die Finanzierer wissenschaftlicher Forschung, inwiefern ein vorgeschlagenes Projekt in die vorhandenen Strukturen passt. Drittens beeinflusst es auch die Patienten selbst, welche Krankheit ihnen attestiert wird und wie die Krankheit verstanden wird.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32099/1.html" title="Telepolis-Artikel">Die psychiatrischen Erkrankungen der Zukunft</a></em> über das <em><a href="http://www.psych.org/MainMenu/Research/DSMIV.aspx">Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders</a></em> (auch bei <a href="http://psychomuell.de/weblog/1686/dsm-5-zukuenftige-psychiatrische-erkrankungen">psychoMUELL!</a>). Anmerkung: Um das Thema dreht sich auch das Buch <em><a href="http://crazylikeus.com/">Crazy Like Us</a></em>, das darauf wartet, endlich von mir gelesen zu werden. Aus dem Klappentext: &#8220;In <em>Crazy Like Us</em>, Ethan Watters [der Autor] reveals that the most devastating consequence of the spread of American culture has [...] [been] our bulldozing of the human psyche itself: We are in the process of homogenizing the way the world goes mad.&#8221;)</p></li>
<li><p>&#8220;We don&#8217;t know whether trying to change your outlook on life can alter your risk of heart disease. It&#8217;s not clear whether it&#8217;s even possible to drastically change your default happiness level. However, some research suggests that regular exercise, sex, and good sleep might be helpful.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/besttreatments/2010/feb/18/happiness-linked-to-a-healthier-heart" title="The Guardian">Happiness linked to a healthier heart</a></em> (Übrigens ein weiteres gutes Beispiel, wie man Ergebnisse wisssenschaftlicher Studien sinnvoll Laien vermittelt.)</p></li>
<li><p>&#8220;<a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;p=DEdPgA&amp;search=befriend">Befriending</a> is an emotional support intervention commonly offered by the voluntary sector.&#8221; &#8211; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)#L">LOL</a>!</strong> <sub>&#8216;tschuldigung&#8230;</sub> (aus <em><a href="http://behavioralhealthcentral.com/index.php/20100217203305/Clinical-News/university-of-manchester-publishes-research-in-depression-prevention.html">University of Manchester publishes research in depression prevention</a></em>)</p></li>
<li><p>&#8220;We didn&#8217;t know you were an introvert. We thought you were just a bitch.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/200912/we-gotta-fight-our-right-not-party">We Gotta Fight for our Right Not to Party</a></em>, ein Blogeintrag aus <em><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner">The Introvert&#8217;s Corner</a></em> bei <em>Psychology Today</em> (<a href="http://www.boingboing.net/2010/02/17/the-introverts-corne.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+boingboing%2FiBag+%28Boing+Boing%29&amp;utm_content=Google+Reader">via boingboing</a>; Kommentare dort: &#8220;<a href="http://www.boingboing.net/2010/02/17/the-introverts-corne.html#comment-715574">OK, I&#8217;ll ask</a>. Why does a self-described introvert have a public blog?&#8221;; &#8220;That&#8217;s funny, <a href="http://www.boingboing.net/2010/02/17/the-introverts-corne.html#comment-715585">I considered myself an introvert</a> for a long time but recently realized I AM just a bitch.&#8221;)</p></li>
</ul>

<p>Schönen Sonntag, <a href="http://talesofacity.wordpress.com/2010/02/13/time-table-for-the-big-move/">wo immer Ihr gerade seid</a>!</p>
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		<title>NSFW?</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 21:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiss nicht mehr, welche Wirkung es hat, wenn ich hier schreibe &#8211; wenn ich hier schreibe, dass es mir zur Zeit nicht mehr gut geht. Ich habe Angst, es auszusprechen (meinem Vater gegenüber, am Telefon gestern), eigentlich habe ich Angst, es mir selbst einzugestehen. Aber am meisten Sorgen mache ich mir, wie Freunde, Arbeitskollegen&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht mehr, welche Wirkung es hat, wenn ich hier schreibe &#8211; wenn ich hier schreibe, dass es mir zur Zeit nicht mehr gut geht. Ich habe Angst, es auszusprechen (meinem Vater gegenüber, am Telefon gestern), eigentlich habe ich Angst, es mir selbst einzugestehen. Aber am meisten Sorgen mache ich mir, wie Freunde, Arbeitskollegen&#8230; reagieren. Wir müssen ja nun wieder acht Stunden am Tag fünf Tage die Woche miteinander auskommen &#8211; möglichst ohne betretenes Schweigen&#8230;</p>

<p>Aber wie könnte ich dies ein Blog über das Leben mit Depression schimpfen, wenn ich beginne, die schlechten Tage auszublenden. Wem soll ich etwas vormachen? Oder vielmehr: Darf ich irgendjemandem vorlügen, der Wiedereinstieg in den Beruf nach einem guten halben Jahr Ausfall wegen einer schweren depressiven Episode sei klaglos und ohne Tiefen oder Schwächen zu bewältigen?</p>

<p>Keine unbegründete Sorge um mich, bitte. Ich bin noch weit von <em>richtig schlecht</em> entfernt.</p>

<p><sub>Ich kann außerdem noch lächeln, wenn mir einfällt, dass ich vielleicht noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NSFW#N" title="Was 'NSFW' bedeutet...">diesen Link hier für meinen Vater</a> hinzufügen sollte.</sub></p>

<p>Es ist aber &#8230; anstrengend. Ich muss aufpassen. Und nicht zuzugeben, dass es so ist, macht es mir offensichtlich noch schwerer. Also&#8230;</p>

<p>Ich habe nächsten Dienstag einen Termin bei meiner Therapeutin.</p>
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		<title>Worte zum Sonntag (#10)</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch im neuen Jahrzehnt versuche ich weiter, einmal die Woche Bemerkenswertes zu den Themen Depression, Psychologie/Psychiatrie und Medizin zu verlinken: Ab morgen bin ich ja wieder volle 40 Stunden die Woche beschäftigt, also Zeit, mir in Erinnerung zu rufen: Man verkauft seine Arbeitskraft, nicht seine Seele. &#8220;Trotz aller Fortschritte im Bereich der Neurowissenschaften wurde in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im neuen Jahrzehnt versuche ich weiter, einmal die Woche Bemerkenswertes zu den Themen Depression, Psychologie/Psychiatrie und Medizin zu verlinken:</p>

<ul>
<li><p>Ab morgen bin ich ja wieder volle 40 Stunden die Woche beschäftigt, also Zeit, mir in Erinnerung zu rufen: <em><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2009-12/burnout-job-krankheit" title="Artikel über das Burnout-Syndrom bei ZEIT Online">Man verkauft seine Arbeitskraft, nicht seine Seele</a></em>.</p></li>
<li><p>&#8220;Trotz aller Fortschritte im Bereich der Neurowissenschaften wurde in den letzten 40 Jahren kein einziger neuer Wirkstoff gegen Schizophrenie und in den letzten 20 Jahren kein einziger neuer Wirkstoff gegen Depression entwickelt.&#8221; &#8211; einer der interessanten Fakten, die beim Stellen der <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/146831" title="Wo steht die Hirnforschung - und wo will sie hin? - Telepolis">Zehn neurowissenschaftlichen Fragen für 2010</a></em> mit abfallen.</p></li>
<li><p>&#8220;Please, tell me there&#8217;s hope.&#8221; &#8211; <a href="http://www.cnn.com/2009/HEALTH/expert.q.a/12/22/depression.hope.raison/">Der Artikel des CNN Mental Health Experts</a>, der diese Hoffnung bringen soll, scheitert allerdings mit seinem Geeiere zwischen vermeintlich wissenschaftlichen Fakten und allgemeinem <em>Denke positiv</em>-Ratschlägen geradezu mustergültig, wie ich finde. So wie übrigens die meisten Psychiater, denen ich bisher begegnet bin. Es gibt einfach Fragen, die kann man nicht wissenschaftlich korrekt beantworten.</p></li>
<li><p>Diese Nachricht hätte mehr Aufmerksamkeit verdient: <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/146820">Glaxo zieht Depressions-Broschüre aus dem Verkehr</a></em>. Denn eigentlicher Hintergrund für diese kleine Nachricht ist der Stand der Wissenschaft um die Bedeutung des Serotoninmangels für die Entstehung bzw. Behandlung von Depressionen.</p></li>
<li><p>Noch eine Nachricht, die ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätte: <em><a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ZWICKAU/ZWICKAU/1650764.php" title="Artikel der Zwickauer Zeitung">Stadtrat bekennt sich zu Depression </a></em>. Der <a href="http://www.myspace.com/politpunk" title="MySpace-Seite">Politpunk</a> schrieb darüber schon Anfang Dezember in seinem Blog: <em><a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=452791382&amp;blogId=521776919">Ich lebe mit Depressionen und was verbirgst Du!?</a></em></p></li>
<li><p>Und noch jemand bricht das Schweigen: Der Titel des Artikels <em><a href="http://www.welt.de/sport/article5693124/Enke-und-ich-redeten-beide-am-Thema-vorbei.html" title="Welt Online">Enke und ich redeten beide am Thema vorbei</a></em> verbirgt, dass der Autor hier durch das Nachdenken über sein letztes Interview mit Robert Enke den Mut gefunden hat, über seine bisher versteckt gehaltene Krankheit zu schreiben: Parkinson.</p></li>
<li><p><em><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,669457,00.html" title="Spiegel Online">Wer früh ins Bett geht, hat seltener Depressionen</a></em> &#8211; diese Nachricht ist so schön plakativ, dass sie die letzten Tage rund um die Welt gewandert ist. Allerdings ein halbes Jahr nach dem <a href="http://cumc.columbia.edu/news/press_releases/Parental-Mandated_Bedtimes.html">offiziellen Press Release der Columbia University</a>&#8230;</p></li>
<li><p>Abschließen will ich &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/2009/12/29/science/29tier.html">with this simple New Year’s resolution: Have fun &#8230; now!</a>&#8221; (Wenn nach einer Anmeldung verlangt wird, kann es helfen, Cookies zu aktivieren, um <em>ohne</em> Account zum Artikel vorgelassen zu werden.) ( <em><a href="http://www.metafilter.com/87909/Have-fun-now">via</a></em>)</p></li>
</ul>

<p>In diesem Sinne nochmals: <em>Frohes Neues Jahr</em>!</p>
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		<title>Worte zum Sonntag (#6)</title>
		<link>http://nullwert.de/2009/12/06/worte-zum-sonntag-6/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 06:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungsleitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Desipramin]]></category>
		<category><![CDATA[Gliazellen]]></category>
		<category><![CDATA[Glutamat]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Lilly]]></category>
		<category><![CDATA[Norpramin]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesestoff der Woche, aufgehoben für diesen Sonntag: &#8220;Wir glauben, dass das ein Riesenmeilenstein ist in der Erkennung und Behandlung depressiver Erkrankungen.&#8221; &#8211; Deutschlandradio berichtet über die Bedeutung des neuen Behandlungsleitfadens für Depressionen (vgl. letzte Woche). Über den Kongress, in dessen Rahmen jene Leitlinien beschlossen wurden, berichtet auch die FAZ. Schwerpunkt bilden in dem Artikel auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lesestoff der Woche, aufgehoben für diesen Sonntag:</p>

<ul>
<li><p>&#8220;Wir glauben, dass das ein Riesenmeilenstein ist in der Erkennung und Behandlung depressiver Erkrankungen.&#8221; &#8211; <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/1079454/" title="Wirksame Hilfe bei Depressionen (Deutschlandradio)">Deutschlandradio berichtet</a> über die Bedeutung des <a href="http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/themen/depression" title="versorgungsleitlinien.de">neuen Behandlungsleitfadens für Depressionen</a> (vgl. <a href="http://nullwert.de/2009/11/29/worte-zum-sonntag-5/" title="Worte zum Sonntag (#5)">letzte Woche</a>).</p></li>
<li><p>Über den Kongress, in dessen Rahmen jene Leitlinien beschlossen wurden, <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E5498BE3B6E28460B88D986405FC8FC23~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="Die Schwermut überdenken (FAZ)">berichtet auch die <em>FAZ</em></a>. Schwerpunkt bilden in dem Artikel auf dem Kongress vorgestellte Erkenntnisse über die Rolle der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gliazelle" title="Gliazellen (Wikipedia)">Gliazellen</a> und den <a href="http://www.organische-chemie.ch/chemie/2009/sep/nervenzellen.shtm" title="Rolle des Glutamat (Portal für Organische Chemie)">Nervenbotenstoff Glutamat</a>.</p></li>
<li><p>Sieh mal einer an: <a href="http://www.newscientist.com/article/mg20427365.000-the-world-looks-different-if-youre-depressed.html" title="The world looks different if you're depressed (newscientist.com)">The world looks different if you&#8217;re depressed</a> (<a href="http://www.theawl.com/2009/11/depressed-people-cannot-see-the-trees-for-the-forest" title="The Awl">via</a>).</p></li>
<li><p>Zum Medikament <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desipramin" title="Wirkstoff Desipramin (Wikipedia)">Norpramin</a></em> wurde von der <a href="http://www.fda.gov/" title="FDA">U.S. Drug and Food Association</a> und dem Hersteller eine Warnung herausgegeben: <a href="http://www.attorneyatlaw.com/2009/12/depression-drug-norpramin-linked-to-fatal-heart-complications-fda-warns/" title="via attorneyatlaw.com">Depression Drug Norpramin Linked to Fatal Heart Complications, FDA Warns</a>.</p></li>
<li><p><a href="http://blog.pharmexec.com/2009/12/02/lilly-launches-depression-web-site/" title="Lilly Launches Depression Web Site (PharmExec.com)">Lilly Launches Depression Web Site</a>: <em><a href="http://missingpiecesprogram.com/index.jsp" title="Missing Pieces">Missing Pieces</a></em></p></li>
<li><p>Ohne Qualitätsgarantie, da ich mir den Vortrag (immerhin 55 Minuten lang!) selbst noch nicht &#8220;angetan&#8221; habe:</p>

<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XeJSXfXep4M&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XeJSXfXep4M&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>Der Link erreichte mich mal wieder <a href="http://www.metafilter.com/87145/Optimizing-Your-Brain-At-Work" title="Metafilter">via Metafilter</a>, die auch gleich zu einem anderen interessanten Artikel verlinken: <a href="http://www.psychologytoday.com/blog/your-brain-work/200910/the-neuroscience-mindfulness" title="The Neuroscience of Mindfullness">The Neuroscience of Mindfullness</a>. Die deutsche Übersetzung für <em>Mindfullness</em> ist übrigens <em><a href="http://nullwert.de/2009/07/30/achtung-achtsamkeit/" title="Achtung Achtsamkeit!">Achtsamkeit</a></em>.</p></li>
<li><p>Und zum Abschluss noch etwas &#8220;Edutainment*: <a href="http://www.cracked.com/article/223_6-mental-illness-myths-hollywood-wants-you-to-believe/" title="6 Mental Illness Myths Hollywood Wants You to Believe">6 Mental Illness Myths Hollywood Wants You to Believe</a> (<a href="http://www.metafilter.com/87189/Just-stick-this-in-your-crazy-hole-and-well-unlock-the-sanity" title="Metafilter">via</a>)</p></li>
</ul>

<p>Schönen Sonntag!</p>
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