Warum ich das hier immer erst auf den letzten Drücker zusammenschreibe? Ist jedenfalls einmal mehr einigermaßen gutgegangen.
Die Frankfurter Allgemeine beschäftigt sich mit dem Wiedereinstieg in das Berufsleben nach langen, schweren Krankheiten wie eben Depression: Überleben – und dann?
Helen hat leider nichts zu erzählen über das, was sie umgibt oder das, was einmal war. [...] Und so stehen wir bis zum Ende blöd da, wie mitgebrachte Gäste der Geburtstagsparty, und rätseln.
Wie kino-zeit.de kann ich dem Film nur wünschen, tatsächlich die angestrebte breite Öffentlichkeit zu erreichen. Vielleicht sorgt der “tragische Zufall” (Ärztezeitung), dass der Kinostart zusammenfällt mit der Berichterstattung um Robert Enke, für die notwendige Aufmerksamkeit.
Der Mann, der mitverantwortlich ist für viele Träume und Ideen meiner Jugend, ist im Alter von 59 Jahren gestorben, wie ich gerade erfahren musste. Mit dem Breakfast Club und Ferris macht blau hat er mir und vermutlich Millionen anderen mit zwei Filmen aus der Seele gesprochen, oder zumindest dabei geholfen, eben diese Seele zu entdecken. Leider war ich eher Brian statt Andrew oder John, nicht Ferris, sondern Cameron, aber im Geiste war ich alle von ihnen.
Aus irgend einem Grund lässt mich diese Erinnerung fast weinen, als trauerte ich über etwas schon lange Verlorenes. Danke schön, John.