Einmal die Woche gibt es die gesammelten Links rund um das Thema Depression und (seelische) Gesundheit, die mir so untergekommen sind, als Lesestoff für einen faulen Sonntag.
Wie genau Gedächtnisstörungen mit Depressionen zusammenhängen, ist aber offenbar ungeklärt. Eine neue Hypothese dazu gibt es allerdings: gestörte synaptische Plastizität könnte eine Erklärung bieten.
Damit seid Ihr schon wieder entlassen, mehr Erwähnenswertes habe ich diese Woche nicht zum Thema gefunden. Also, geht raus, tobt im Schnee, rodelt. Oder baut einen Schneemann – es muss ja nicht gleich der Welt Kleinster sein. :-)
Kein Tippfehler. Schreibe auch kein Jahrbuch, sondern ein Tagebuch, aber für Jahre. Vergangene Jahre. Vergangene? Wenn ich es mir ansehe, wenn ich in mich hineinsehe, vielleicht vielmehr Verlorene..?
Es ist einfach so, dass ich auf Fragen nach meiner Vergangenheit immer erschreckend vage antworten muss, weil ich mich bei den meisten Dingen, selbst den Wichtigsten, nicht an ihren genauen Zeitpunkt oder Zeitzusammenhang erinnern kann. Blackout. Die Ereignisse existieren in meinem Gedächntnis als Inseln, nahezu in ihrem jeweils eigenen Universum, fast gänzlich ohne Zusammenhalt.
Also folgendes Projekt begonnen: Ein Moleskine-Notizheft liniert auf jeder Seite aufsteigend nummeriert, beginnend bei 1973 – meinem Geburtsjahr. Und alles, woran ich mich erinnere, auf der jeweiligen Jahresseite festhalten, versehen mit dem genauestmöglichen Termin.