Feb 28 2010

Worte zum Sonntag (#18)

Diese Woche will ich mit mehreren eigentlich voneinander unabhängigen Einzelmeldungen beginnen, die zusammengenommen… nun ja, entscheidet selbst:

Vorausgesetzt, Intelligente Menschen sind eher Atheisten und gehen nachts später schlafen, aber Glaube an einen fürsorglichen Gott bei Depressionen hilft (vgl. auch Schlagzeilen bei Google) und Wer früh ins Bett geht, [..] seltener Depressionen [hat] (siehe), dann darf man doch annehmen, dass Depressive statistisch gesehen intelligenter sein müssten als andere? Das sieht scheinbar auch das New York Times Magazine so…

Oh, und nicht nur intelligenter, sondern auch weniger fahrlässig und egoistisch, wenn man dann noch das hier in Betracht zieht: “Psychologist Joe Forgas at the University of New South Wales in Sydney, Australia, [...] suggests that happiness’s negative effects all stem from a cheery mood’s tendency to lull you into feeling secure. This makes you look inwards and behave both more selfishly and more carelessly.”

Thanks to The Awl for starting this line of though.

In weiteren Schlagzeilgen:

;-)


Jun 22 2009

Mein Körper und Ich

Ich verstehe meinen Körper nicht.

Er spricht eine andere Sprache als ich: Wenn ich etwas will, versteht mich auch mein Körper häufig nicht. Ich kann nicht sagen, was er will, also mache ich weiter mit dem, was ich tun wollte. Mein Körper reagiert mit Verweigerung, er macht nicht mit. Ich versuche es mit Verhandlungen, mit Kompromissen, mit Widerspruch, mit Quid pro quo. Meist hilft das alles nichts. Wenn mein Körper nicht will, dann ist Feierabend, was immer ich auch anfangen wollte. Weiterlesen