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	<title>nullwert &#187; Gesundheitspolitik</title>
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	<description>Leben und Erleben mit Depression</description>
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		<title>In der Tagesklinik (Tag 8): Personalprobleme</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 18:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch Ärzte und Therapeuten sind mal im Urlaub oder werden krank. Die Disziplin, solche plan- und unplanbaren Ereignisse soweit vorauszusehen, dass die anfallenden Aufgaben trotzdem vollständig erledigt werden können, nennt man Personalplanung. Ich will, kann und darf der Tagesklinik Ulmenhof nicht vorwerfen, dass sie von dieser Disziplin wohl noch nichts gehört hätte, auch wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Ärzte und Therapeuten sind mal im Urlaub oder werden krank. Die Disziplin, solche plan- und unplanbaren Ereignisse soweit vorauszusehen, dass die anfallenden Aufgaben trotzdem vollständig erledigt werden können, nennt man Personalplanung.</p>
<p>Ich will, kann und darf der Tagesklinik Ulmenhof nicht vorwerfen, dass sie von dieser Disziplin wohl noch nichts gehört hätte, auch wenn ich mich des Eindrucks doch nicht wirklich erwehren konnte: Innerhalb der sieben Tage, die ich nun dort bin, sind bereits mehrere Behandlungsstunden ausgefallen. Die Art und Weise, wie diese Ausfälle uns, den Patienten, mitgeteilt wurden, ließ auch nicht unbedingt darauf schließen, dass man geordnet auf die Lage reagierte oder reagieren konnte. Eigentlich deutet alles darauf hin &#8211; und dabei denke ich auch an eine Äußerung aus &#8220;informierten Kreisen&#8221; &#8211; dass es nur eine Erklärung dafür gibt: Akute Personalnot.</p>
<p>Ich wollte eigentlich irgendwie diese &#8220;Personalprobleme&#8221; mit denen verknüpfen, die just in der heutigen Gruppentherapie geschildert wurden, doch es gelingt mir nicht. Zuletzt weiß ich doch zu wenig, und die Härten, die einzelne von uns im Beruf erlebt haben, sind so viel komplexer, als dass ich sie hier mal eben zu einem geschlossenen Gesellschaftsbild zusammenfügen kann. Nur, weil ich einen mehrdeutigen Titel für sinnig gehalten habe, kann ich mir die Sache nicht so zurechtreimen, dass sie zu dem Titel passt. Ich bin ja nicht die <em>Bild</em>!</p>
<p>Was bleibt ist die Wut, die einem in der Magengegend hängenbleibt, wenn man vage die Zusammenhänge begriffen hat und merkt, dass man ihr Opfer ist, ohne sie völlig beschreiben, geschweige denn ändern zu können. Da hängen sie nun alle in meinem Kopf, Begriffe wie Privatisierung, Personalmangel, Burn-Out, freiem Wettbewerb, Gesundheitspolitik, Fehlplanung&#8230; Und am Ende kann ich doch nur eins mit Bestimmtheit sagen: Dass man mir gesagt hat, dass ich doch zwei Wochen länger als die üblichen sechs Wochen bleiben solle, und ich mir jetzt eigentlich sicher bin, dass dies nun gar nichts mit meinem Zustand zu tun hat &#8211; sondern mit dem Zustand der Klinik. <sub>Und dem der Gesundheitspolitik. <sub>Des &#8220;Marktes&#8221;. <sub>Der Gesellschaft&#8230;</sub></sub></sub></p>
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		<title>Apropos Rösler</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/11/13/apropos-rosler/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 22:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Enke-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Enke]]></category>

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		<description><![CDATA[Apropos: Rösler übernimmt Kuratoriums-Vorsitz der Enke-Stiftung. Schade um Ruf und Namen dieser Einrichtung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nullwert.de/2010/11/11/lex-rosler-beschlossen/">Apropos</a>: <a href="http://www.stern.de/sport/fussball/enke-stiftung-roesler-uebernimmt-kuratoriums-vorsitz-1623436.html" title="stern.de">Rösler übernimmt Kuratoriums-Vorsitz der Enke-Stiftung</a>.</p>
<p>Schade um Ruf und Namen dieser Einrichtung&#8230;</p>
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		<title>&#8220;Lex Rösler&#8221; beschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 20:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AMNOG]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bereits vorab bekannt geworden war ist heute vom Bundestag beschlossen worden: das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG). Wie die taz heute wenig neutral aber meiner Meinung nach völlig zutreffend titelt: Die Pharmalobby war erfolgreich. Ich erwarte statt Kosteneinsparungen, wie sie Herr Rösler versprochen hat, vielmehr die Belastung des Markts mit fragwürdigen, im schlechtesten Fall gefährlichen Spezialmedikamenten, deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nullwert.de/2010/10/21/in-dubio-pro-pharma/">Was bereits vorab bekannt geworden war</a> ist heute vom Bundestag beschlossen worden: das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (<acronym title="Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz">AMNOG</acronym>).  Wie die <em>taz</em> heute wenig neutral aber meiner Meinung nach völlig zutreffend titelt: <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-pharmalobby-war-erfolgreich/">Die Pharmalobby war erfolgreich</a>.</p>
<p>Ich erwarte statt Kosteneinsparungen, wie sie Herr Rösler versprochen hat, vielmehr die Belastung des Markts mit fragwürdigen, im schlechtesten Fall gefährlichen Spezialmedikamenten, deren Zusatznutzen nicht länger unabhängig geprüft werden kann. Aus obigem <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-pharmalobby-war-erfolgreich/"><em>taz</em>-Artikel</a>:</p>
<blockquote>
<p>Ein Beispiel: Ein Krebspräparat wird zum Verkauf bereits zugelassen, wenn nachgewiesen ist, dass es den Tumor schrumpfen lässt. Ob es dem Patienten tatsächlich jedoch mehr schadet als nutzt, weil die sonstigen Nebenwirkungen ihn zum Pflegefall machen, kann oft erst Jahre später durch vergleichende Therapiestudien ermittelt werden. &#8220;Eine zwingende spätere Nutzenbewertung ist aber nicht vorgesehen&#8221;, beklagt der Bremer Arzneimittelforscher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Glaeske">Gerd Glaeske</a>.</p>
</blockquote>
<p>Die ARD veröffentlichte zu dem Thema heute <a href="http://www.tagesschau.de/interviewglaeske100.html">ein Interview mit nämlichem Gerd Gläske</a>.</p>
<p>Wir werden die tatsächlichen Folgen des <acronym title="Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz">AMNOG</acronym> <strike>ertragen müssen</strike> ja beobachten können&#8230;</p>
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		<title>In Dubio Pro Pharma</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 12:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>
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		<category><![CDATA[Pharmaunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Tage, nachdem das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ihre Bedeutung als Kontrollorgan der Pharmawirtschaft wieder einmal unter Beweis gestellt hat, wird dank des Leitartikels der heutigen taz, &#8220;Die Invasion der Nutzlos-Pillen&#8220;, öffentlich, dass unser Gesundheitsministerium unter Leitung von Philipp Rösler dem sogenannten &#8220;Pharma-TÜV&#8221; zukünftig die Handlungsbasis entziehen wird: Statt aufwendiger, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage, nachdem das <em><a href="http://iqwig.de/">Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a></em> ihre Bedeutung als Kontrollorgan der Pharmawirtschaft <a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE69B6MR20101012" title="Pfizer depression drug ineffective, may be harmful - Reuters">wieder einmal unter Beweis gestellt hat</a>, wird dank des Leitartikels der heutigen <em>taz</em>, &#8220;<a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-invasion-der-nutzlos-pillen/">Die Invasion der Nutzlos-Pillen</a>&#8220;, öffentlich, dass unser Gesundheitsministerium unter Leitung von Philipp Rösler dem sogenannten &#8220;Pharma-TÜV&#8221;  zukünftig die Handlungsbasis entziehen wird:</p>
<blockquote>
<p>Statt aufwendiger, oft mehrjähriger Kosten-Nutzen-Analysen soll es künftig nur noch Nutzenschnellbewertungen durch das IQWiG geben &#8211; binnen drei Monaten und auf fragwürdiger Datenbasis. Schließlich soll die Beweislast umgekehrt werden. Bislang mussten die Hersteller dem IQWiG beweisen, dass ihr neues Medikament einen zusätzlichen Nutzen für die Patienten habe gegenüber herkömmlichen Medikamenten.</p>
</blockquote>
<p>Nun muss dem Pharmabetrieb seine hauseigene Nutzenbewertung zunächst einmal blind abgekauft werden.</p>
<p>Leider fehlt mir gerade die Zeit, die Links zusammenzusuchen, unter denen nachzulesen ist, wie Pharmafirmen schon bisher ihre Forschungsergebnisse manipulieren (unter anderem, indem sie unliebsame Ergebnisse schlicht nicht veröffentlichen) und Einfluß auf die Diagnosendefinitionen nehmen (um überhaupt erst einen Markt für ein Medikament zu schaffen). Wird das <em>IQWiG</em> mit der angekündigten Änderung praktisch abgeschafft, fällt das letzte unabhängig arbeitende Kontrollbollwerk gegen überteuerte Neuerfindungen mit zweifelhaften, ggf. gar nicht vorhandenen Nutzen (vom schlimmsten Fall, dass die Medikamente sogar Schaden verursachen, mal ganz zu schweigen). Wenn ich mich nicht verrechne, wird dies auch wieder zu neuen Verteuerungen bei den Medikamentenausgaben der Krankenkassen führen &#8211; Teuerungen, die ja <a href="http://nullwert.de/2010/09/22/von-politik-und-psychopharmaka/">nach den letzten Beschlüssen des Gesundheitsministeriums</a> zukünftig die Arbeitnehmer alleine tragen sollen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Politik und Psychopharmaka</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/09/22/von-politik-und-psychopharmaka/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 17:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich Privates von mir gebe, hält mich die Tagespolitik vom konstruktiven Schreiben ab. Für den Moment will ich mich auf das Thema &#8220;Gesundheitsreform&#8221; nicht weiter einlassen. Ich bin erstmal sprachlos. Ich verweise auf die ersten Bestandsaufnahmen von Stern.de und der Süddeutschen Zeitung. (Etwas von der taz folgt sicher in den Abendstunden.) Interessant sind nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich Privates von mir gebe, hält mich die Tagespolitik vom konstruktiven Schreiben ab. Für den Moment will ich mich auf das Thema &#8220;Gesundheitsreform&#8221; nicht weiter einlassen. Ich bin erstmal sprachlos. Ich verweise auf die ersten Bestandsaufnahmen von <em><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/gesundheitsreform-der-kranke-ist-der-dumme-1606332.html" title="Der Kranke ist der Dumme">Stern.de</a></em> und der <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/roesler-gesundheitsreform-ein-bisschen-kopfpauschale-1.1003500" title="Ein bisschen Kopfpauschale">Süddeutschen Zeitung</a></em>. (Etwas von der <em><a href="http://www.taz.de/">taz</a></em> folgt sicher in den Abendstunden.)</p>
<p>Interessant sind nicht nur in diesem Zusammenhang noch zwei Artikel auf <em>Telepolis</em>. <em><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33358/1.html">Gesundheit und Profit</a></em> ist heute gerade ganz passend ein &#8220;Interview mit Ursel Sieber über die Ablösung von Peter Sawicki und die Willfährigkeit der Politik gegenüber der Pharma-Lobby&#8221; betitelt. Und unter der Frage <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/148420">Warum werden Antipsychotika so häufig verschrieben?</a></em> finden sich ein paar weitere Gründe für die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen mit weiterführenden kritischen Fragen zu Psychopharmaka.</p>
<p><sub><strong>Edit:</strong> Ich habe den polemischen ersten Absatz gelöscht, der Euch womöglich schon via RSS erreicht haben. Ich sollte lernen, erstens nicht sofort zu veröffentlichen, sondern mir eine Stunde Überdenkzeit gönnen und/oder zweitens schlicht länger nachdenken. Hat auch etwas mit meiner selbstauferlegten Blogpolitik zu tun &#8211; dazu (vielleicht) wieder einmal später mehr dazu.</sub></p>
<p><sub><strong>Edit:</strong> Feler korrigiert&#8230;</sub></p>
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		<title>Worte zum Sonntag (#23)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/04/11/worte-zum-sonntag-23/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 12:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich Ostersonntag ja ein anderes Format ausprobiert habe, gibt es diesmal zwangsläufig Nachrichten und Links aus eigentlich zwei Wochen. Nicht vergessen: Sport hilft erheblich gegen Depressionen! Massage möglicherweise auch_&#8230; Und wenn das nicht hilft, einfach nicht schlafen? (Etwas gesunder Menschenverstand ist dabei sicher angebracht.) Zum Thema Meditation: If you can meditate in NYC, you [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich <a href="http://nullwert.de/2010/04/04/worte-zum-ostersonntag-1/">Ostersonntag</a> ja ein anderes Format ausprobiert habe, gibt es diesmal zwangsläufig Nachrichten und Links aus eigentlich zwei Wochen.</p>
<ul>
<li>Nicht vergessen: <em><a href="http://www.apotheken-umschau.de/Depression/Sport-hilft-erheblich-gegen-Depressionen-A100406BAD0P131682.html" title="Apotheken-Umschau">Sport hilft erheblich gegen Depressionen</a></em>!</li>
<li><a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE62T4AK20100330" title="Reuters">Massage möglicherweise auch</a>_&#8230;</li>
<li>Und wenn das nicht hilft, <a href="http://opinionator.blogs.nytimes.com/2010/04/07/in-sleepless-nights-a-hope-for-treating-depression/" title="'In Sleepless Nights, a Hope for Treating Depression', The New York Times'  Opinionator">einfach nicht schlafen</a>? (<a href="http://www.salem-news.com/articles/april102010/stress-therapy-pl.php" title="Salem-News.com">Etwas gesunder Menschenverstand</a> ist dabei sicher angebracht.)</li>
</ul>
<p>Zum Thema Meditation:</p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.metafilter.com/90607/If-you-can-meditate-in-NYC-you-can-meditate-anywhere" title="MetaFilter">If you can meditate in NYC, you can meditate anywhere.</a></em> &#8211; Ich schaffe es nicht einmal zuhause&#8230;</li>
<li>&#8230;dabei wäre es wohl gut für mich: <em><a href="http://www.news-medical.net/news/20100408/Transcendental-Meditation-may-reduce-symptoms-of-depression.aspx" title="The Medical News">Transcendental Meditation may reduce symptoms of depression</a></em> &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transzendentale_Meditation" title="Wikipedia">Transzendentale Meditation</a> ist auch bekannt als <em><a href="http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/how-the-beatles-meditation-technique-could-cure-depression-1938712.html" title="The Independent (UK)">The Beatles&#8217; meditation technique</a></em> oder die <a href="http://www.stern.de/kultur/film/david-lynch-ozean-der-glueckseligen-zufriedenheit-600855.html" title="stern.de">David Lynchs</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=0a86oKl34ZQ&amp;feature=related" title="YouTube Video">siehe auch</a> die von ihm gegründete <em><a href="http://www.davidlynchfoundation.org/">David Lynch Foundation</a></em> und ihren Link zu <em><a href="http://www.tm.org/" title="tm.org">The Transcendental Meditation Program</a></em>).</li>
</ul>
<p>Aus der Forschung:</p>
<ul>
<li>Vielleicht wurde <em><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E79814D0FF614431C8A56AB6BD6610C9A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Ein Schalter für Depressionen</a></em> gefunden (siehe auch <em><a href="http://www.news-medical.net/news/20100406/Study-Genetic-mutation-in-mice-elevates-risk-of-stress-induced-depression.aspx" title="The Medical News">Genetic mutation in mice elevates risk of stress-induced depression</a></em>)</li>
<li>Etwas hochtrabender Titel, aber interessant: <em><a href="http://www.news-medical.net/news/20100409/Secrets-to-happiness-depression-in-centenarians-identified.aspx" title="The Medical News">Secrets to happiness, depression in centenarians identified</a></em>.</li>
<li>Dazu passt auch: &#8220;Self-esteem rises steadily as people age but starts declining around the time of retirement [...]&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.news-medical.net/news/20100403/Changes-in-self-esteem-over-time.aspx" title="The Medical News">Changes in self-esteem over time</a></em>.</li>
<li>Und vielleicht auch, Achtung: <em><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/creativity-and-personal-mastery/201004/why-positive-thinking-is-bad-you" title="Psychology Today">Why Positive Thinking is Bad For You</a></em> (<a href="http://lifehacker.com/5512562/when-positive-thinking-creates-unnecessary-stress" title="Lifehacker">via</a>) (Beim Lesen nicht vergessen: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Dream">besondere U.S.-amerikanische Hintergrund</a> und die Tatsache, dass dies eine private Meinung in einem Subblog der Zeitschrift ist.)</li>
</ul>
<p>Etwas Vermischtes zu Gesellschaft und Politik:</p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/147339" title="Telepolis">Röslers Handyschwindel</a></em>?</li>
<li><em><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&amp;Alias=wzo&amp;cob=484636" title="Wiener Zeitung">Wie man Urlaub vom &#8220;Ich&#8221; nimmt</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.11freunde.de/bundesligen/128783" title="11Freunde">Fans sind gnadenlos</a></em>: &#8220;Die Gesellschaft ist noch nicht so weit, dass sie Fußballern seelische Schwächen zugesteht.&#8221;</li>
<li><em><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Weitere-Ermittlungen-nach-Suizid-Serie-bei-France-Telecom-974619.html" title="heise online">Weitere Ermittlungen nach Suizid-Serie bei France Télécom</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Internet-Psychotherapie;art304,3075983" title="Der Tagesspiegel">Die Online-Therapie</a></em>: &#8220;[..] während Behandlungen, für die Psychotherapeut und Patient online kommunizieren, in den Niederlanden nach einer speziellen Weiterbildung mit den Kassen abgerechnet werden können und in Großbritannien das Nationale Gesundheitsinstitut Nice das netzbasierte Programm Beating the Blues in seinen Leitlinien zur Depression empfiehlt, sind hierzulande seriöse internetbasierte Hilfsangebote für die kranke Seele noch Mangelware.&#8221;</li>
</ul>
<p>Und zum Abschluss noch eine Geschichte mit <em>Happy End</em>: <em><a href="http://www.oregonlive.com/pets/index.ssf/2010/04/pet_talk_saved_from_depression.html" title="OregonLive.com">Saved from depression by his faithful basset hound, a man bikes 3,300 miles with her to raise awareness</a></em>.</p>
<p>Schönen Sonntag Euch da draußen.</p>
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		<title>Worte zum Sonntag (#15)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/02/07/worte-zum-sonntag-15/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 11:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Frage der Woche lautete: Macht Internet depressiv? So nämlich kolportierte die Zeitschrift Men&#8217;s Health eine in der Fachzeitschrift Psychopathology veröffentlichte Studie der University of Leeds. Mit der Veröffentlichung ging eine Pressenachricht einher, die &#8211; pardon, wenn ich übertreiben sollte, aber mich regt sowas auf&#8230; &#8211; einer Universität unwürdig ist: Excessive internet use is linked [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage der Woche lautete: <em><a href="http://www.menshealth.de/tech/computer-internet/macht-internet-depressiv.147436.htm" title="MensHealth.de">Macht Internet depressiv?</a></em></p>
<p>So nämlich kolportierte die Zeitschrift <em>Men&#8217;s Health</em> <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=277001&amp;Ausgabe=253793&amp;ProduktNr=224276&amp;filename=277001.pdf">eine in der Fachzeitschrift <em>Psychopathology</em> veröffentlichte Studie</a> der <em>University of Leeds</em>. Mit der Veröffentlichung ging eine Pressenachricht einher, die &#8211; pardon, wenn ich übertreiben sollte, aber mich regt sowas auf&#8230; &#8211; einer Universität unwürdig ist: <em><a href="http://www.leeds.ac.uk/news/article/707/excessive_internet_use_is_linked_to_depression">Excessive internet use is linked to depression</a></em> heisst es schon im Titel falsch, denn das <em>is</em> täuscht ein Fakt vor, dass die Studie gar nicht liefert. Was aber so schlimm ist: Im weiteren Text wird exzessive Internetnutzung mit Suizidalität in Verbindung gebracht &#8211; worum es in der Studie offenbar ebenfalls nicht ging. Der ganze Artikel macht die Untersuchung bedeutender, als sie ist. Das sollte er wohl auch, und mit Erfolg, wie es scheint: Ich fand die Pressenachricht (sicherlich auch dank der Presseagentur <a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE61200A20100203?type=technologyNews">Reuters</a>) in zahlreichen Artikeln aus der ganzen Welt wieder.</p>
<p>Wie man am Übelsten auf diesen Hype aufspringen kann, zeigt der <em>Focus</em>: <em><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/psychologie-internet-junkies-haben-haeufig-depressionen_aid_476691.html" title="Focus Online">Internet-Junkies haben häufig Depressionen</a></em>. Aber selbst das <em>Ärzteblatt</em> titelt voreilig: <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39945/Internet-Suechtige_haeufig_depressiv.htm" title="aerzteblatt.de">Internet-Süchtige häufig depressiv</a> (schränkt diese Behauptung aber im Text wieder ein).</p>
<p>Wie man verantwortungsvoll(er), nämlich kritischer, mit solchen Nachrichten umgeht, zeigt schön der britische <em>Guardian</em>, vom fachlich korrekten Titel bis hin zur Aufbereitung des Inhalts für die nicht-fachkundigen Leser: <em><a href="http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/besttreatments/2010/feb/03/internet-overuse-linked-to-depression-but-questions-remain" title="guardian.co.uk"><br />
Internet overuse linked to depression, but questions remain<br />
</a></em>.</p>
<p>Der <em>Guardian</em> erwähnt auch den Knackpunkt: &#8220;&#8216;internet addiction&#8217; is not a medically defined term.&#8221; Es geht um die äußerst umstrittene Frage, ob es das Krankheitsbild <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internetabh%C3%A4ngigkeit" title="Wikipedia (deutsch)">Internetabhängigkeit</a> (<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_addiction_disorder" title="Wikipedia (Englisch)">Internet Addiction Disorder (IAD)</a></em>) überhaupt gibt.</p>
<p>Spannend deshalb, dass <em>Telepolis</em> unter dem (schön neutralen) Titel <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/147028" title="Telepolis">Exzessive Internetnutzung und Depression</a></em> aus den Zahlen fast den allen anderen Berichten zuwiderlaufenden Schluss zieht: &#8220;Die Zahl der Menschen, die Anzeichen von Internetsucht zeigt, scheint [...] doch nicht so hoch zu sein, wie von manchen beschworen wird.&#8221;</p>
<p>Das findet auch <em>Golem.de</em>, das die Nachricht und ihren inhaltlichen Gehalt meiner bescheidenen Meinung nach am Treffendsten zusammengefasst hat: <em><a href="http://www.golem.de/1002/72863.html" title="Golem.de">Depressive surfen auch im Web</a></em>.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: <em>Psychology Today</em>, U.S.-Website zu psychologischen Themen, nimmt sich in dem Artikel <em><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/over-simulated/201002/media-hype-overstates-link-between-depression-and-the-internet"><br />
Media hype overstates link between depression and the Internet</a></em> heute des Themas auch nochmal kritisch an. (Und wer meint, die noch altmodisch mit Papier arbeitende Presse sei besser, wird dort in einem anderen Artikel auch gleich eines Besseren(?) belehrt: <em><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-scientific-fundamentalist/201001/british-newspapers-make-things">British Newspapers Make Things Up</a></em>&#8230;)</p>
<hr />
<p>So, und jetzt noch anderes, was mir diese Woche im Internet(!) begegnet ist:</p>
<ul>
<li>
<p>GlaxoSmithKline stellt die Forschung an Medikamenten zur Behandlung von Depression ein, berichtet unter anderem <a href="http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/wirtschaft/news/2010/02/05/glaxosmithkline-will-forschung-einschraenken.html">das Internetportal der Deutschen Apotherker Zeitung</a> (siehe auch <a href="http://www.reuters.com/article/idUSLDE6121B920100204?type=marketsNews">Reuters</a>).</p>
</li>
<li>
<p>Wer es mir bisher nicht glauben wollte, glaubt vielleicht der WAZ Mediengruppe: <em><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Depressive-muessen-monatelang-auf-Behandlung-warten-id2490831.html">Depressive müssen monatelang auf Behandlung warten</a></em>.</p>
</li>
<li>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-02/depression-therapie-stromreize">Ein Artikel der <em>Zeit Online</em> zum Thema Stromtherapie bei Depressionen</a> machte mich noch auf einen deutschen Dokumentarfilm aufmerksam: <em><a href="http://www.schattenzeit-derfilm.de/">Schattenzeit</a></em> begleitet drei an schwereren Depressionen Leidende über zwei Jahre hinweg filmisch. <a href="http://rhein-zeitung.de/on/10/02/01/magazin/kino/t/rzo667765.html">Offenbar</a> wird noch ein Verleih für den Film gesucht.</p>
</li>
<li>
<p>Ein englischsprachiger Ratgeber für Eltern, der in drei kurzen Teilen anspricht, wie man Depression bei Kindern erkennen kann und ihnen gegenüber zur Sprache bringt, bis hin zur Behandlung: <em>Kids and Depression: Parents’ Call To Action</em> &#8211; <a href="http://psychcentral.com/blog/archives/2010/02/01/kids-and-depression-parents-call-to-action-part-1/">Part 1</a>, <a href="http://psychcentral.com/blog/archives/2010/02/02/kids-and-depression-parents-call-to-action-part-2/">Part 2</a>, <a href="http://psychcentral.com/blog/archives/2010/02/03/kids-and-depression-parents-call-to-action-part-3/">Part 3</a>.</p>
</li>
</ul>
<p>Schönen Sonntag und eine gute Woche! (Aber nicht so viel im Internet surfen! Man kann ja nie wissen&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Worte zum Sonntag (#13)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/01/24/worte-zum-sonntag-13/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 11:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
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		<category><![CDATA[Schizophrenie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Leselinks der Woche, diesmal ganz im O-Ton: Putsch gegen deutschen Pharmakontrolleur What makes a successful online dating photo? ;-) A Genetic Link Between Migraines and Depression? &#8220;Researchers found that among nearly 3,000 women who gave birth in Washington State, those who started taking antidepressants known as selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs) in the second [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><sub>Die Leselinks der Woche, diesmal ganz im O-Ton:</sub></p>
<ul>
<li>
<p><em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/146948" title="Telepolis-Artikel">Putsch gegen deutschen Pharmakontrolleur</a></em></p>
</li>
<li>
<p><em><a href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/what-makes-a-successful-online-dating-photo/" title="Information is Beautiful">What makes a successful online dating photo?</a></em> ;-)</p>
</li>
<li>
<p><em><a href="http://www.time.com/time/health/article/0,8599,1954842,00.html?xid=rss-topstories" title="TIME Artikel">A Genetic Link Between Migraines and Depression?</a></em></p>
</li>
<li>
<p>&#8220;Researchers found that among nearly 3,000 women who gave birth in Washington State, those who started taking antidepressants known as selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs) in the second or third trimester had a higher risk of preterm birth. [...] Exactly what <a href="http://www.ajog.org/article/PIIS000293780901014X/fulltext" title="Volltext des American Journal of Obstetrics &amp; Gynecology">the study</a> means for women on SSRIs or benzodiazepines is not entirely clear.&#8221; &#8211; <em><a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE60K56420100121" title="REUTERS">Drugs for depression, anxiety tied to preterm birth</a></em></p>
</li>
<li>
<p>&#8220;An international consortium of scientists, led by H. Lundbeck A/S and King&#8217;s College London, has launched one of the largest ever research academic-industry collaboration projects to find new methods for the development of drugs for schizophrenia and depression.&#8221; &#8211; <a href="http://www.kcl.ac.uk/news/news_details.php?news_id=1267&amp;year=2010">hier der vollständige Pressetext des <em>King&#8217;s College London</em></a></p>
</li>
<li>
<p><em><a href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/jan/19/gabriel-byrne-child-sex-abuse" title="Artikel des britischen Guardian">Gabriel Byrne tells of childhood sexual abuse</a></em>: &#8220;<a href="http://www.imdb.com/name/nm0000321/bio" title="Biographie bei IMDB (engl.)">Byrne</a> said he had struggled with alcoholism and depression in the past, and that he had been &#8216;deeply hurt&#8217; over the abuse he endured as a boy.&#8221;</p>
</li>
<li>
<p><a href="http://brothersister.muxtape.com/">Still Run</a> by <a href="http://www.brothersistermusic.com">BrotherSister</a>:</p>
</li>
</ul>
<p style="text-align:center"><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4601855&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4601855&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object></p>
<blockquote>
<pre><code> I still run, I still run, I still wander.
 In our day, everyday, we would wander.
 And I want to go, where nobody moves.
 Are you hearing something, don’t let me see you move.
</code></pre>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Worte zum Sonntag (#11)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/01/10/worte-zum-sonntag-11/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 14:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gab zwei, sagen wir, &#8220;Nachrichten der Woche&#8221;, die sich im Netz weltweit in dutzenden Varianten wiederfanden: Die erste handelt von einem Therapieerfolg durch Hirnstimulation. (Aber bei all dem Hype nicht vergessen: Es geht erst um nur einen einzigen Fall!) Die Zweite: Meta-Analyse: Medikamente wirken nur bei schweren Depressionen (Die Ärzteblatt-Fassung ist die Wohl objektivste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab zwei, sagen wir, &#8220;Nachrichten der Woche&#8221;, die sich im Netz weltweit in dutzenden Varianten wiederfanden:</p>
<ul>
<li>
<p>Die erste handelt von einem <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/behandlung/depressionen-therapieerfolg-durch-hirnstimulation_aid_469005.html" title="bei Focus Online (ausgerechnet beim Focus... pardon ;)">Therapieerfolg durch Hirnstimulation</a>. (Aber bei all dem Hype nicht vergessen: Es geht erst um nur einen einzigen Fall!)</p>
</li>
<li>
<p>Die Zweite: <em><a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39558/Meta-Analyse_Medikamente_wirken_nur_bei_schweren_Depressionen.htm" title="Artikel bei aerzteblatt.de">Meta-Analyse: Medikamente wirken nur bei schweren Depressionen</a></em> (Die <em>Ärzteblatt</em>-Fassung ist die Wohl objektivste deutschsprachige Zusammenfassung.)</p>
</li>
</ul>
<p>Auch sonst fand sich Interessantes diese erste Arbeitswoche im neuen Jahrzehnt:</p>
<ul>
<li>
<p>&#8220;Viel war nach dem Tod Robert Enkes zu lesen. Aber was hat sich durch die öffentliche Debatte verändert?&#8221; &#8211; fragt die <em>ZEIT ONLINE</em> <a href="http://www.zeit.de/sport/2010-01/depression-enke-deisler-folgen?page=1" title="Die Leistungsgesellschaft wird sich nicht ändern">einmal in einem Artikel</a> und <a href="http://www.zeit.de/sport/2010-01/enke-deisler-depression-bayern-outing" title="Ein paar Tage nach Enke war alles vergessen">einmal einen Betroffenen im Interview</a>. Auch die NZZ Online berichtet über Depression im Leistungssport: <em><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/wenn_das_innere_feuer_erlischt_1.4421068.html" title="Artikel bei NZZ Online">Wenn das innere Feuer erlischt</a></em>.</p>
</li>
<li>
<p>Der britische <em>Observer</em> fragt: <em><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jan/10/margaret-drabble-marian-keyes-depression" title="Artikel unter guardian.co.uk">Why are so many middle-aged women cursed by depression?</a></em></p>
</li>
<li>
<p>Verknüpft mit Depressionen ist auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverletzung" title="Wikipedia">ein Suchtverhalten</a>, über das die <em>Welt Online</em> diese Woche berichtet: <em><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article5762100/Immer-mehr-junge-Menschen-verletzen-sich-selbst.html" title="Artikel bei Welt Online">Immer mehr junge Menschen verletzen sich selbst</a></em>.</p>
</li>
<li>
<p><em>FAZ.NET</em> berichtet über die Selbstmordrate in Japan: <em><a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E29AF620CFA1648CDA4D73F498ED37C79~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="Artikel bei FAZ.NET">Blaues Licht für bessere Stimmung</a></em></p>
</li>
<li>
<p><em>DER WESTEN</em> (die Online-Ausstülpung der <em>WAZ</em> Zeitungen) meint, man könne <em><a href="http://www.derwesten.de/kultur/wochenende/gesundheit/Mit-Vitamin-B-fit-im-Kopf-id2358228.html" title="Artikel bei DER WESTEN">Mit Vitamin B fit im Kopf</a></em> bleiben. (Ich nehme übrigens seit Jahresanfang eine B-Komplex-Kapsel pro Tag als Nahrungsergänzung, mal sehen, ob es hilft.)</p>
</li>
<li>
<p>Über den reinen Irrsinn &#8211; d.h. die ideologische Politik hinter Krankheitsdefinitionen &#8211; am Beispiel Toronto: <em><a href="http://www.boingboing.net/2010/01/08/you-will-become-ment.html" title="via BoingBoing">You will become mentally ill in 2013</a></em></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> <a href="http://www.boingboing.net/2010/01/10/the-americanization.html" title="zum BoingBoing Artikel">Über BoingBoing</a> nochmal zum selben Themenkreis ein Artikel der <em>New York Times</em>: <em><a href="http://www.nytimes.com/2010/01/10/magazine/10psyche-t.html" title="Artikel der New York Times">The Americanization of Mental Illness</a></em></p>
</li>
<li>
<p><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/charting-the-depths/201001/depression-treatment-we-need-better-not-simply-more" title="Depression treatment: We need better not simply more - Psychology Today">Eine interessante Meinung</a>: &#8220;Undertreatment of depression is not the real story; the real story is the recalcitrance [dt.: Widerspenstigkeit] of depression, even to state-of-the-art treatments. That&#8217;s the hard truth we should be telling the public.&#8221;</p>
</li>
<li>
<p><em>National Geographic</em> veröffentlicht <a href="http://blogs.ngm.com/blog_central/2009/12/the-cost-of-care.html" title="The Cost of Care - NGM Blog Central">spannende Zahlen zu den Ausgaben für medizinische Hilfe</a> &#8211; in eine schön aussagekräftige Grafik gegossen. (Leider fehlt <em>Germany</em>&#8230;)</p>
</li>
</ul>
<p>Na dann, schönen Restsonntag. <a href="http://www.metafilter.com/88168/Dreams-are-my-reality" title="Dreams are my reality - MetaFilter">Träumt was Schönes</a>!</p>
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