Worte zum Sonntag (#11)
Es gab zwei, sagen wir, “Nachrichten der Woche”, die sich im Netz weltweit in dutzenden Varianten wiederfanden:
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Die erste handelt von einem Therapieerfolg durch Hirnstimulation. (Aber bei all dem Hype nicht vergessen: Es geht erst um nur einen einzigen Fall!)
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Die Zweite: Meta-Analyse: Medikamente wirken nur bei schweren Depressionen (Die Ärzteblatt-Fassung ist die Wohl objektivste deutschsprachige Zusammenfassung.)
Auch sonst fand sich Interessantes diese erste Arbeitswoche im neuen Jahrzehnt:
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“Viel war nach dem Tod Robert Enkes zu lesen. Aber was hat sich durch die öffentliche Debatte verändert?” – fragt die ZEIT ONLINE einmal in einem Artikel und einmal einen Betroffenen im Interview. Auch die NZZ Online berichtet über Depression im Leistungssport: Wenn das innere Feuer erlischt.
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Der britische Observer fragt: Why are so many middle-aged women cursed by depression?
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Verknüpft mit Depressionen ist auch ein Suchtverhalten, über das die Welt Online diese Woche berichtet: Immer mehr junge Menschen verletzen sich selbst.
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FAZ.NET berichtet über die Selbstmordrate in Japan: Blaues Licht für bessere Stimmung
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DER WESTEN (die Online-Ausstülpung der WAZ Zeitungen) meint, man könne Mit Vitamin B fit im Kopf bleiben. (Ich nehme übrigens seit Jahresanfang eine B-Komplex-Kapsel pro Tag als Nahrungsergänzung, mal sehen, ob es hilft.)
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Über den reinen Irrsinn – d.h. die ideologische Politik hinter Krankheitsdefinitionen – am Beispiel Toronto: You will become mentally ill in 2013
Nachtrag: Über BoingBoing nochmal zum selben Themenkreis ein Artikel der New York Times: The Americanization of Mental Illness
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Eine interessante Meinung: “Undertreatment of depression is not the real story; the real story is the recalcitrance [dt.: Widerspenstigkeit] of depression, even to state-of-the-art treatments. That’s the hard truth we should be telling the public.”
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National Geographic veröffentlicht spannende Zahlen zu den Ausgaben für medizinische Hilfe – in eine schön aussagekräftige Grafik gegossen. (Leider fehlt Germany…)
Na dann, schönen Restsonntag. Träumt was Schönes!