Jul 17 2010

Die Ferris Bueller Fight Club Theorie

Der fiktive Trailer kreuzt den Film, der vielleicht am treffendsten meine Selbstwahrnehmung beschreibt, mit meiner (unser aller?) liebster Jugendfantasie – und pathologisiert so treffend mein Befinden damals (1986/87).

titelgebende Theorie hier, gefunden via MeFi


Mrz 17 2010

Einen Tag später

Vorigen Eintrag habe ich bereits gestern Nacht (von Montag auf Dienstag) geschrieben, aber erst nachträglich öffentlich geschaltet.

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich – unbewusst und zum ersten Mal, glaube ich – meine Jugend angesprochen habe. In meiner Selbstbeschreibung habe ich sie – bewusst – übergangen. Aber ich stelle fest, dass ich ohne sie vielleicht den wichtigsten Punkt meiner Geschichte ausgelassen habe, und ich so vielleicht fälschlicherweise eine bestimmte Vorstellung der Depression vermittle: die eines plötzlich eintretenden, quasi unerklärbar über einen hereinbrechenden “Fluchs”, einer Krankheit, die einen möglicherweise nur wegen eines Gendefekts befällt.

Aber so einfach ist es nicht. Nicht in meinem Fall. Und das muss ich erzählen – will ich erzählen!

Es ist vielleicht doch kein Zufall, dass mir dies bewusst wird an dem Tag, an dem ich mich auf Rat anderer entschieden habe, einen neuen therapeutischen Weg einzuschlagen zu versuchen, mit dem ich bisher meine Schwierigkeiten hatte: Psychoanalyse.

Die Behandlung fängt also nochmal von vorne an. Und so auch dieses Blog, irgendwie. Dieselbe Geschichte – Version 2.0.


Aug 7 2009

John Hughes, 1950 – 2009

Der Mann, der mitverantwortlich ist für viele Träume und Ideen meiner Jugend, ist im Alter von 59 Jahren gestorben, wie ich gerade erfahren musste. Mit dem Breakfast Club und Ferris macht blau hat er mir und vermutlich Millionen anderen mit zwei Filmen aus der Seele gesprochen, oder zumindest dabei geholfen, eben diese Seele zu entdecken. Leider war ich eher Brian statt Andrew oder John, nicht Ferris, sondern Cameron, aber im Geiste war ich alle von ihnen.

Aus irgend einem Grund lässt mich diese Erinnerung fast weinen, als trauerte ich über etwas schon lange Verlorenes. Danke schön, John.

(Nachtrag: Es ging nicht nur mir so.)

Und danke, Papa, nicht nur dafür, dass Du gerade mit mir noch einen anderen sinngebenden Klassiker aus meiner Jugend angesehen hast!