Mai
2
2010
Männer, Frauen, Postboten, Dein Arzt und das Internet, Todernstes neben wissenschaftlichem Blödsinn – eine ganz gewöhnliche Woche rund um das Thema Depression:
Mein Zitat der Woche: “Im Kapitalismus ist nicht alles verzweifelt und grau, sondern alles verzweifelt und bunt.” (Richard Oehmann) – gefunden dank Telepolis’ Besprechung des offenbar sehenswerten Films Low Lights.
Mein Begriff der Woche: Mean World Syndrome
Schönen Restsonntag.
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Sep
15
2009
Auf der Suche nach Ratschlägen zu klassischen britischen Anzügen bin ich auf The Art of Manliness gestoßen – und dort, in diesem Kontext überraschend (aber ganz und gar nicht unangebracht) – auf einen Artikel zum Thema Depression: Dealing with Male Depression.
Der Autor beschreibt einen ganz anderen, aber nicht gänzlich fremden Lebens- und Leidensweg als meinen. Ganz anders, weil unter meinen Depressionen nie andere direkt leiden mussten – ich habe mich versteckt, vielleicht aber auch einfach nie die Beziehung beginnen lassen, in der jemand hätte leiden können – oder ich mache mir was vor… Aber vertraut, weil meine Depression in der Kindheit begann und ich dennoch erst sehr spät im Studium das Ganze als Krankheit kennengelernt habe – und erst noch später als solche begreifen konnte. Und zum Kontext “Männlichkeit” (engl.: manliness): Ja, sie spielt (auch) bei mir eine bedeutendere Rolle, als ich mir angesichts einer vermeindlich metrosexuellen Gesellschaft und nach einer Art Post-68er-Erziehung eingestehen wollte – durfte, konnte, will…
Ich merke, irgendwann werde ich auch darüber etwas schreiben müssen.
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Sep
4
2009
…immer bedenken:
Die Psychologen der niederländischen Radboud University haben nun in ihrer Studie, die im Juli im Journal of Experimental Social Psychology erschienen ist, angeblich in einem Experiment mit 40 heterosexuellen männlichen Versuchspersonen herausgefunden, dass schon ein paar Minuten in Anwesenheit einer schönen Frau reichen, um den Intelligenzquotienten zu senken.
Danke, Telepolis, für diese Nachrichten über ach so fundierte Grundlagenforschung. Nur eine Frage hätte ich noch: Muss nicht während all der Versuche ständig eine besonders attraktive Frau anwesend gewesen sein – unter diesen niederländischen Psychologen, meine ich..?
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