Sep
22
2010
Die einzelnen Umstände, deren Zusammentreffen ich für unglücklich erachte, in annähernd chronologischer Reihenfolge, ohne Kommentar:
- Absetzen des Valdoxan
- Wetterumschwung und Temperaturabfall
- Freunde beschäftigt, ich ziehe mich zurück
- Erkältung mit Grippeerscheinungen wie Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen
- zunehmende Appetitlosigkeit
- Einstellen des morgentlichen Laufens wegen besagten Beschwerden
- Einschlafbeschwerden; (Alp-)Träume
- (zu) spätes Aufstehen und Auslassen des Frühstücks
Zu Punkt 1: Das war am 9. September plangemäß nach Rat/mit Einverständnis meines Psychiaters. Cipralex nehme ich unverändert weiter.
Ich sehe es als Erfolg, dass mich das noch nicht kleingekriegt hat. Es ist nur… sehr anstrengend.
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Aug
19
2010

Original art work by William Rafti
‘LSD könnte Depressionen heilen’ titelt Dnews.de – und übernimmt dabei auch noch die Hochkommata von der britischen BILD-Variante The Sun. Reuters bleibt da zurückhaltender: Scientists suggest fresh look at psychedelic drugs.
Die heilsame Wirkung von LSD vertrat übrigens schon Cary Grant (wie ich schonmal erwähnt habe).
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Jul
20
2010
Bei der Suche nach einer deutschen Pressemitteilung zum vorigen Eintrag bin ich auf ein Protokoll einer Onlinefragestunde vom 15. Juli mit dem Ärztlichen Direktor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg, Prof. Dr. Mathias Berger, gestoßen.
Das Protokoll ist in der ursprünglichen Form belassen, d.h. es wurde nicht transkribiert und ist deshalb nur mühsam nachzuvollziehen, da Fragen und Antworten chatüblich nicht direkt beieinander stehen. Das ist auch der Grund, weshalb ich es selbst noch nicht vollständig gelesen habe. Ich konnte aber schon sehen, dass sich sich zahlreiche häufig gestellte Fragen mit kurzen Antworten dazu finden und auch einige seltener zur Sprache kommende Stichworte.
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Jul
16
2010
Davon, ein Tagebuch zu werden, ist dieses Blog zur Zeit weiter entfernt denn je. Das wöchentliche Feature habe ich quasi eingestellt. Zu Persönlichem habe ich seit anfang des Monats fast nichts Neues gesagt, und die Nachricht von meiner neuen Medikation so faktisch als möglich gehalten.
Das bedeutet nicht, dass mich meine Krankheit nicht mehr beschäftigt, und glücklicherweise auch nicht, dass sie mich so sehr beschäftigt, dass ich nicht hätte schreiben können.
Der Grund für das Schweigen ist, dass alles, was mich beschäftigt, in verschiedener Hinsicht auf wackligen Füßen steht. Wenn ich es aufschreibe veröffentlichte, müsste ich befürchten, dass etwas aus den Fugen gerät. Und deshalb lasse ich erstmal die Finger davon. Nur soviel in Stichworten, hoffentlich Unverfängliches:
- Der nächste Termin bei meinem Psychiater, der frühestmögliche, wie mir mehrfach erklärt wurde, liegt in der zweiten Septemberwoche – also in etwa acht Wochen. Das mag normal sein, aber es ist krank.
- Die neue Medikation betrachte ich mit jedem Tag kritischer, die Gründe berühren aber wieder Punkte, die ich hier (für den Augenblick) nicht zur Diskussion stellen will.
- Auch meine Personenwaage ist Opfer meines Zweifels geworden, nach einigen widersprüchlichen Messergebnissen. Seit heute also eine neue Hilfe, um meinen Weg zum Ziel 60plus (also mehr als 60 kg auf die Waage zu bringen, BMI 18,5) zu überwachen. Stand heute, 18:30 Uhr: 56,2 kg.
- Seit zwei Wochen bekomme ich im Rahmen einer von meinem Zahnarzt (sic!) verschriebenen Physiotherapie Massagen im Schulter-, Nacken- und Kieferbereich, die mir außerordentlich helfen, ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Ich gehe jedesmal deutlich entspannter und mit gehobener Stimmung aus der Praxis. Bei dem Maß, in dem meine Verspannungen schon zu Verhärtungen und Fehlhaltungen geführt haben, wundert mich, dass dies erst dem Zahnarzt wegen akuter Kieferschmerzen eine Betrachtung wert war. Bei näherer Betrachtung: Eigentlich wundert mich das überhaupt nicht…
Soweit für heute. Danke für Euer Interesse.
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