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	<title>nullwert &#187; Neurologie</title>
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	<description>Leben und Erleben mit Depression</description>
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		<title>Neurotopia</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 16:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Serotonin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war schneller als MeFi, ha! ;-) Allerdings hat MetaFilter dafür einen sehr schönen Link, den ich noch nicht kannte, nämlich den zu einem Artikel darüber, wie Depression an Labormäusen erforscht wird. Er ist Teil 3 einer ganzen Reihe an Texten derselben Autorin &#8211; laut Selbstauskunft mit einem &#8220;PhD in Physiology from a southern institution. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nullwert.de/2010/08/19/special-k/">Ich war schneller</a> als <a href="http://www.metafilter.com/94964/Ketamine-lifts-depression-grows-synapses-study-says" title="MetaFilter">MeFi</a>, ha! ;-)</p>
<p>Allerdings hat <em>MetaFilter</em> dafür einen sehr schönen Link, den ich noch nicht kannte, nämlich den zu einem Artikel darüber, <a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/02/depression_post_3_studying_dep.php">wie Depression an Labormäusen erforscht wird</a>.<br />
Er ist Teil 3 einer ganzen Reihe an Texten derselben Autorin &#8211; laut Selbstauskunft mit einem &#8220;PhD in Physiology from a southern institution. She is a nerd, a geek, and also a dork.&#8221; (sympatisch :) &#8211; über den Forschungsstand zu Depression:</p>
<ul>
<li><em><a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/02/depression_part_1.php">Depression: Part 1</a></em></li>
<li><em><a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/02/depression_part_2_pharmacother.php">Depression: Part 2 &#8211; Pharmacotherapies</a></em></li>
<li><em><a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/02/depression_post_3_studying_dep.php">Depression Post 3: Studying Depression in the Lab</a></em> (s.o.)</li>
<li><em><a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/03/depression_post_4_the_serotoni.php">Depression Post 4: The Serotonin Theory (and why it&#8217;s probably wrong)</a></em> (sic!)</li>
<li><em><a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/03/depress_post_5_the_genetics_of.php">Depression Post 5: The Genetics of Depression</a></em></li>
</ul>
<p>Und es gibt <a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/06/things_i_like_to_blog_about_ne.php" title="Things I like to blog about: Neurotransmission">noch</a> zahlreiche <a href="http://scienceblogs.com/neurotopia/2009/07/ssris_talkin_bout_prozac.php" title="SSRIs: Talkin' 'bout Prozac">weitere</a>.</p>
<p>Und während sich die einen also fragten, wie man Mäuse <strike>unglücklich</strike> depressiv macht, <a href="http://www.metafilter.com/94965/in-pursuit-of-mappiness" title="MeFi: In pursuit of mappiness">fragten sich andere</a>, wie man erforscht, was Menschen eigentlich glücklich macht. Und, wer hätte es gedacht: <a href="http://www.mappiness.org.uk/" title="mappiness.co.uk">Auch dafür gibt es eine &#8220;App&#8221;</a>!</p>
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		<title>Worte zum Sonntag (#10)</title>
		<link>http://nullwert.de/2010/01/03/worte-zum-sonntag-10/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch im neuen Jahrzehnt versuche ich weiter, einmal die Woche Bemerkenswertes zu den Themen Depression, Psychologie/Psychiatrie und Medizin zu verlinken: Ab morgen bin ich ja wieder volle 40 Stunden die Woche beschäftigt, also Zeit, mir in Erinnerung zu rufen: Man verkauft seine Arbeitskraft, nicht seine Seele. &#8220;Trotz aller Fortschritte im Bereich der Neurowissenschaften wurde in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im neuen Jahrzehnt versuche ich weiter, einmal die Woche Bemerkenswertes zu den Themen Depression, Psychologie/Psychiatrie und Medizin zu verlinken:</p>
<ul>
<li>
<p>Ab morgen bin ich ja wieder volle 40 Stunden die Woche beschäftigt, also Zeit, mir in Erinnerung zu rufen: <em><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2009-12/burnout-job-krankheit" title="Artikel über das Burnout-Syndrom bei ZEIT Online">Man verkauft seine Arbeitskraft, nicht seine Seele</a></em>.</p>
</li>
<li>
<p>&#8220;Trotz aller Fortschritte im Bereich der Neurowissenschaften wurde in den letzten 40 Jahren kein einziger neuer Wirkstoff gegen Schizophrenie und in den letzten 20 Jahren kein einziger neuer Wirkstoff gegen Depression entwickelt.&#8221; &#8211; einer der interessanten Fakten, die beim Stellen der <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/146831" title="Wo steht die Hirnforschung - und wo will sie hin? - Telepolis">Zehn neurowissenschaftlichen Fragen für 2010</a></em> mit abfallen.</p>
</li>
<li>
<p>&#8220;Please, tell me there&#8217;s hope.&#8221; &#8211; <a href="http://www.cnn.com/2009/HEALTH/expert.q.a/12/22/depression.hope.raison/">Der Artikel des CNN Mental Health Experts</a>, der diese Hoffnung bringen soll, scheitert allerdings mit seinem Geeiere zwischen vermeintlich wissenschaftlichen Fakten und allgemeinem <em>Denke positiv</em>-Ratschlägen geradezu mustergültig, wie ich finde. So wie übrigens die meisten Psychiater, denen ich bisher begegnet bin. Es gibt einfach Fragen, die kann man nicht wissenschaftlich korrekt beantworten.</p>
</li>
<li>
<p>Diese Nachricht hätte mehr Aufmerksamkeit verdient: <em><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/146820">Glaxo zieht Depressions-Broschüre aus dem Verkehr</a></em>. Denn eigentlicher Hintergrund für diese kleine Nachricht ist der Stand der Wissenschaft um die Bedeutung des Serotoninmangels für die Entstehung bzw. Behandlung von Depressionen.</p>
</li>
<li>
<p>Noch eine Nachricht, die ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätte: <em><a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ZWICKAU/ZWICKAU/1650764.php" title="Artikel der Zwickauer Zeitung">Stadtrat bekennt sich zu Depression </a></em>. Der <a href="http://www.myspace.com/politpunk" title="MySpace-Seite">Politpunk</a> schrieb darüber schon Anfang Dezember in seinem Blog: <em><a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=452791382&amp;blogId=521776919">Ich lebe mit Depressionen und was verbirgst Du!?</a></em></p>
</li>
<li>
<p>Und noch jemand bricht das Schweigen: Der Titel des Artikels <em><a href="http://www.welt.de/sport/article5693124/Enke-und-ich-redeten-beide-am-Thema-vorbei.html" title="Welt Online">Enke und ich redeten beide am Thema vorbei</a></em> verbirgt, dass der Autor hier durch das Nachdenken über sein letztes Interview mit Robert Enke den Mut gefunden hat, über seine bisher versteckt gehaltene Krankheit zu schreiben: Parkinson.</p>
</li>
<li>
<p><em><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,669457,00.html" title="Spiegel Online">Wer früh ins Bett geht, hat seltener Depressionen</a></em> &#8211; diese Nachricht ist so schön plakativ, dass sie die letzten Tage rund um die Welt gewandert ist. Allerdings ein halbes Jahr nach dem <a href="http://cumc.columbia.edu/news/press_releases/Parental-Mandated_Bedtimes.html">offiziellen Press Release der Columbia University</a>&#8230;</p>
</li>
<li>
<p>Abschließen will ich &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/2009/12/29/science/29tier.html">with this simple New Year’s resolution: Have fun &#8230; now!</a>&#8221; (Wenn nach einer Anmeldung verlangt wird, kann es helfen, Cookies zu aktivieren, um <em>ohne</em> Account zum Artikel vorgelassen zu werden.) ( <em><a href="http://www.metafilter.com/87909/Have-fun-now">via</a></em>)</p>
</li>
</ul>
<p>In diesem Sinne nochmals: <em>Frohes Neues Jahr</em>!</p>
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		<title>Glaube und Zweifel</title>
		<link>http://nullwert.de/2009/10/08/glaube-und-zweifel/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Hypomanie]]></category>
		<category><![CDATA[Lamotrigin]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Phasenprophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein letzter Psychiater und meine jetzige neue Psychiaterin haben mit ihren weniger häufig besuchten Vorgängern gemein, dass sie ihre Diagnose für sich behalten. Miteinander haben sie gemein, dass sie mir unabhängig voneinander zuletzt jeweils ein Medikament zur Behandlung vorgeschlagen haben (Lamotrigin und davor Lithium), das primär der sogenannten Phasenprophylaxe dient, also Stimmungsschwankungen bei bipolaren Störungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letzter Psychiater und meine jetzige neue Psychiaterin haben mit ihren weniger häufig besuchten Vorgängern gemein, dass sie ihre Diagnose für sich behalten. Miteinander haben sie gemein, dass sie mir unabhängig voneinander zuletzt jeweils ein Medikament zur Behandlung vorgeschlagen haben (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lamotrigin">Lamotrigin</a> und davor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium#Medizin">Lithium</a>), das primär der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenprophylaktikum">Phasenprophylaxe</a> dient, also Stimmungsschwankungen bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_Störung">bipolaren Störungen</a> ins Lot bringen soll.</p>
<p>Diesmal habe ich nachgefragt: Sind Sie also der Meinung, ich habe eine bipolare Störung? Ihre Antwort, sinngemäß: Ja, ich hätte ja selbst eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manie">manische</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypomanie">hypomanische Phase</a> beschrieben, und die depressiven Schwankungen stünden ja ohnehin außer Frage.</p>
<p>Diese Antwort hatte ich befürchtet&#8230;<br />
<span id="more-801"></span></p>
<p>Warum? Träfe sie zu, wäre die Zeit vom Sommern 2007 bis in den Sommer 2008, in der es mir hervorragend ging, ebenfalls ein Krankheitssymptom gewesen: eine (hypo)manische Phase. Oder anders gesagt: Mein Glück wäre (selbstschadende?) Einbildung gewesen. <em>Ich</em> war gar nicht glücklich, <em>es</em> tat nur so.</p>
<p>In dieser Zeit habe ich einiges ausprobiert und über mich gelernt, wie ich dachte. Nicht zuletzt, um an einem Beispiel deutlich zu machen, worum es hier geht, auch in Bezug auf meine Sexualität. Das sind Erfahrungen, an die ich mich die letzten miesen Monate geklammert habe: <strong>Da war ich schon, das kann ich wieder schaffen!</strong></p>
<p>Anders ausgedrückt: Wenn mir jemand bewiese, dass selbst diese überwiegend glückliche Zeit ein Traumgebäude war, das zum Einstürzen verdammt ist, dann bliebe mir nichts mehr an Halt.</p>
<p>Jetzt kommt also ein Mensch daher und meint, die Ereignisse der letzten zwei Jahre begreifen und klinisch einordnen zu können, nachdem er mich gerade einmal etwa eine Stunde lang kennt &#8211; wovon ein Teil reine Bürokratie war. Wenn es hoch kommt, haben wir 40 Minuten über mein Leben und 10 Minuten über diese kurze Phase Glücklichsein gesprochen. Das soll reichen, a) eine Hypomanie diagnostizieren und b) auf dieser Annahme eine Medikation aufbauen zu können?!?</p>
<p>Leider war sie nicht bereit oder in der Lage, Zeit und Worte zu finden, mir diese Diagnose zu begründen. (Statt dessen war die Reaktion auf meine Ablehnung gegenüber dem Medikament offensichtlich das Streichen der ursprünglich versprochenen regelmäßigen Termine. Ich könne mich bei akuten Problemen jederzeit wieder melden. <em>OH, danke!!!</em>)</p>
<p>Die Behandlung glich bei mir bisher in allen Fällen einer Sitzung im Beichtstuhl: Hinsetzen, seine Sünden bekennen und die Absolution erteilt bekommen &#8211; in Form einer Medikamentengabe, an deren Nutzen ich wohl zu glauben habe. Das funktioniert super, wenn es einem beschissen geht: Dann glaubt man gerne alles, solange es nur Hilfe verspricht. (So funktioniert Kirche ja auch&#8230;)</p>
<p>Das kann und darf so nicht sein! Bei den möglichen Nebenwirkungen muss die Verschreibung begründbar sein, und die Diagnose zweifelsfrei. Selbst ohne Nebenwirkungen: Dies sind Medikamente, deren genaue Wirkungsweisen in weiten Teilen noch unbekannt sind (siehe oben verlinkte <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>-Artikel, besser noch ihre englischsprachigen Versionen). Oder anders gesagt: Niemand kann genau sagen, was in und mit meinem Gehirn passieren wird.</p>
<p><strong>MIT &#8211; <em>MEINEM</em> &#8211; GEHIRN!!!</strong></p>
<p>Pardon, ich bewahre mir meine Zweifel, aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Womöglich ist das aber auch nur wieder ein manisch-narzistisches Verhalten, ein Symptom, meine Krankheit&#8230; <sub>(dazu aber ein andernmal)</sub></p>
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		<title>Neues aus der Forschung und andere Links</title>
		<link>http://nullwert.de/2009/08/29/neues-aus-der-forschung-und-andere-links/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 14:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Research featured in the August 26 issue of the NeuroReport shows reduced brain function in the reward center of the brain in depressed individuals, when compared to healthy subjects. Science Daily Aus der insgesamt interessanten Wednesday Links-Liste von Walking The Black Dog vom vergangenen Mittwoch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Research featured in the August 26 issue of the NeuroReport shows reduced brain function in the reward center of the brain in depressed individuals, when compared to healthy subjects.</p>
</blockquote>
<p><em><a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/08/090819125516.htm">Science Daily</a></em></p>
<p>Aus der insgesamt interessanten <a href="http://walkingtheblackdog.com/2009/08/25/wednesday-links/"><em>Wednesday Links</em>-Liste</a> von <a href="http://walkingtheblackdog.com/">Walking The Black Dog</a> vom vergangenen Mittwoch.</p>
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		<title>Vom Stand der Gehirnforschung</title>
		<link>http://nullwert.de/2009/07/26/vom-stand-der-gehirnforschung/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 18:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Botenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mädchen, das mit nur einer Gehirnhälfte sieht (telepolis)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30801/1.html">Das Mädchen, das mit nur einer Gehirnhälfte sieht</a> (<a href="http://www.heise.de/tp/">telepolis</a>)</p>
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		<title>Traue niemandem: Wissen und ihre -schaft</title>
		<link>http://nullwert.de/2009/07/06/traue-niemandem-wissen-und-ihre-schaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 17:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie/Psychiatrie/Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[BDNF]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um Depression und ihre Behandlung geht, liest man immer wieder dasselbe: Serotonin. Eine Begründung für die Wirksamkeit dieses Neurotransmitters, die mir dabei von Ärzten gegeben wurde, war, dass damit die Verarbeitung von Lernprozessen im Gehirn verbessert würde. Aber stimmt das? Im SPIEGEL WISSEN Magazin Die neue Kunst des Heilens wurde ich heute nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um Depression und ihre Behandlung geht, liest man immer wieder dasselbe: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin">Serotonin</a>. Eine Begründung für die Wirksamkeit dieses <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurotransmitter">Neurotransmitters</a>, die mir dabei von Ärzten gegeben wurde, war, dass damit die Verarbeitung von Lernprozessen im Gehirn verbessert würde. Aber stimmt das?</p>
<p><span id="more-468"></span></p>
<p>Im <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/archiv/inhalt/inhalt.html?q=SPWI&amp;j=2009&amp;a=2">SPIEGEL WISSEN Magazin <em>Die neue Kunst des Heilens</em></a> wurde ich heute nun zum ersten Mal auf das Kürzel <em>BDNF</em> aufmerksam gemacht. Es steht für <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brain-derived_neurotrophic_factor">Brain-Derived Neurotrophic Factor</a> und ist ein Protein, dass mit dafür zuständig ist, im Gehirn Nervenzellen dazu zu &#8220;überreden&#8221; zu wachsen und neue Verbindungen zu anderen Zellen einzugehen (soweit ich es bisher verstehe!).</p>
<p>Bezeichnenderweise findet sich ein Artikel zu diesem Begriff bisher nur <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brain-derived_neurotrophic_factor">in der englischen Wikipedia</a>. Sucht man nach dem Begriff, findet man auch (fast) ausschließlich wissenschaftliche Veröffentlichungen, denen schwer zu folgen ist. Wie der Spiegel-Artikel auch nahelegt, ist diese Erkenntnis also neueren Datums.</p>
<p>Soweit ich es nach anderthalb Stunden Recherche (also nach praktisch keiner) verstehe, ist nachgewiesen, dass Depressive (unter anderen psychischen Erkrankungen) niedrigere Level dieses &#8220;Wachstumsstoffes&#8221; haben &#8211; also nicht mehr oder nur noch eingeschränkt lernfähig sind. Damit also in alten Verhaltensmustern feststecken. Gleichzeitig ist nachgewiesen, dass Sport und Meditation(!) diesen Spiegel erhöhen (können).</p>
<p>Damit habe ich zum ersten Mal eine schlüssige Erklärung dafür gefunden, warum mir Sport helfen kann. Nicht &#8220;nur&#8221;, weil ich dann körperlich widerstandsfähiger bin, sondern weil ich klarer denken kann! Ich kann dann besser lernen.</p>
<p>Dass ich davon trotzdem noch nie etwas gehört oder gelesen habe, ist erschreckend. Aber andersherum betrachtet: Wer hätte mich denn informieren sollen? Oder vielmehr: können? Soll ich etwa glauben, dass der entweder unterbezahlte und gestresste oder überbezahlte und uninteressierte Arzt, sei es mein Psychiater oder Hausarzt, abends noch tatsächlich die neuesten Wissenschaftsartikel liest?!?</p>
<p>Komisch, dass ausgerechnet ich genau das getan habe. Aber naheliegend: Soll ich von mir erwarten, wenn ich mich praktisch nicht aus dem Haus traue und nur gerade so noch zum Psychiater krieche, tatsächlich noch mit kantscher Reflektionsfähigkeit das von meinem Gegenüber Behauptete hinterfragen?!? Das war ja der Grund, weshalb ich solange überhaupt keine Hilfe angenommen habe!!!</p>
<p>Kurz: Es wird mir wieder bewusst, dass man niemandem trauen kann. Man muss sich selbst schlau machen. Denn der Hauptinformant zu psychischen Krankheiten, soviel sollte jedem auch ohne allzuviel kritischen Bewusstseins klar sein, ist und bleibt die zahlungskräftige Pharmaindustrie, die an Psychopharmaka prächtig verdient!</p>
<p>Gut, dass ich wieder etwas klarer sehe. Nur ärgerlich, dass Depressionen genau das nicht erlauben. Schade, dass dies Psychiater aber nicht hindert, einem unkritischen Blödsinn zu erzählen. Aber warum sollte es mit denen anders sein als in anderen Berufen. Ich sag&#8217; ja: Traue niemandem.</p>
<p>Außer Dir selbst!</p>
<p>*Nachbemerkung: Das gilt auch für Euch! Traut mir lieber nicht! Ich schreibe das gerade an einem Tag an dem ich a) ohnehin etwas euphorischer bin als sonst und b) diese Erkenntnis <strong>für mich</strong> gerade sehr viel Sinn ergibt. Kann aber alles Unsinn sein. Und natürlich gibt es auch einen Grund, warum BDNF bisher (fast) nur in Wissenschaftsartikeln erscheint und nicht unter Allgemeinwissen fällt: Dass man nämlich immer noch nur sehr wenig darüber weiss! Also Vorsicht: Traue niemandem! ;-)</p>
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