Nov 13 2010

Apropos Rösler

Apropos: Rösler übernimmt Kuratoriums-Vorsitz der Enke-Stiftung.

Schade um Ruf und Namen dieser Einrichtung…


Nov 10 2010

Eins nach Enke

Um es vorwegzunehmen: Die sich hinter den folgenden Links verbergenden Artikel aus der vergangenen Woche, in der Vielzahl von heute, die sich mit dem Thema Depression, Gesellschaft und die Wirkung des Suizids von Robert Enke vor einem Jahr beschäftigen – ich habe sie im besten Fall nur quergelesen. Ich möchte mich damit nicht wirklich auseinandersetzen. Wer will das schon? Vermutlich ist mit dieser Frage auch schon alles zur Problematik der medialen Verarbeitung von Enkes Schicksal gesagt.

Ich habe meinen erweiterten Grund, warum ich die Artikel jetzt nicht lesen will: Ich könnte mich an so Vielem festbeißen, mich mit den Details auseinandersetzen… Vielmehr: Lese ich, muss ich es auch. Es führt sofort zu Wut und darauf Frustration, weil ich an der Wahrnehmung und den kolportieren Halbwahrheiten zu der Krankheit letztendlich nichts ändern könnte. Allein so ein Satz wie…

Da, ich fange schon wieder an, beim ersten Artikel, den ich verlinken wollte. Nein, später einmal, wenn ich begriffen habe. Im Kontext.

Ich lasse Euch also mit den Artikeln für den Moment allein:

Die AFP fasst zusammen: Enke’s suicide changed little – und liefert aber auch die gute Nachricht:

“A former world-class athlete recently said in an interview that he was saved because his family heard about Enke and saw similar symptoms in him,” said Gebauer.

Aufmerksamkeit hilft.


Jun 6 2010

Worte zum Sonntag (#31)

Zum einunddreißigsten Male Worte und Zahlen zu Depression und (teils in weiterem Sinne) verwandten Themen aus dem Internet der vergangenen Woche:

  • “Inzwischen sind psychische Überlastungen zur häufigsten Ursache für Arbeitsausfälle geworden. Die Zahl der Fehltage, die auf Burn-out und Co. zurückzuführen sind, stieg zuletzt in weniger als zehn Jahren um 70 Prozent.”, schreibt ZEIT ONLINE.
  • Welt Online wiederum berichtet: “Immer mehr Arbeitslose leiden an psychischen Erkrankungen – eine Folge der Hartz-Reformen. Männer sind dabei mehr betroffen als Frauen.”
  • Sozusagen zur rechten Zeit also zitiert die Süddeutsche Zeitung Theresa Enke zur Robert Enke Stiftung: “Wir wollen erreichen, dass sich keiner mehr schämen muss.”
  • “Ein neues Verfahren könnte bald Tinnitus lindern, indem kombinierte elektrische und akustischen Signale das Hörzentrum neu justieren.”, berichtet Technology Review.
  • “Nach einer Studie ist bei US-Studenten die Empathie in den letzten 30 Jahren drastisch gefallen, besonders stark ab dem Jahr 2000″, fasst Telepolis eine neue U.S.-amerikanische Studie zusammen.
  • Zur gleichen Zeit gibt es in den USA mehr und mehr Neuroleptika und Antidiabetika für das junge Volk.
  • “The stimulatory effects of caffeine may be nothing more than an illusion according to new research, which shows there is no real benefit to be gained from the habitual morning cup of coffee.” (via)

Zitat der Woche:

From what we know of the future DSM-V, Anakin is a “good” to “very good” match to the future BPD[...]“.


Mrz 14 2010

Worte zum Sonntag (#20)

Die Worte zum Sonntag haben sich inzwischen zu so etwas wie einem Ritual für mich entwickelt, einer wöchentlichen Mahnung, dass ich nicht vergesse, mit welcher Krankheit ich mich auseinandersetzen muss. An Tagen, an denen ich mit dieser Krankheit ohnehin schon wieder mehr zu schaffen habe, als ich möchte, gibt mir diese gewollte Pflichtaufgabe eine Gelegenheit, einen Schritt zurückzutreten.

Und damit zu den Worten dieser Woche…

Lasst es Euch gutgehen!