Mai 31 2010

Worte zum Sonntag (#30) – die Montagsausgabe

Pardon, ich habe gestern schlicht verschlafen. Erst wortwörtlich, und dann habe ich offenbar zu fasziniert das Auf- und Wiederabklingen einer Beinahe-Erkältung bei mir beobachtet. Eine gewisse Lena ist auch nicht ganz unschuld daran, aber das gehört jetzt nicht hierher.

Ehe sich nun jemand Sorgen macht, hole ich lieber schnell noch nach, was gestern hätte geschehen müssen: die Internetnachrichten rund um das Thema Depression in einigen Links widerzugeben.

Und zum Abschluss gute Nachrichten von dem Menschen hinter dem Depressions-Forum: Endlich symptomfrei.


Apr 11 2010

Worte zum Sonntag (#23)

Nachdem ich Ostersonntag ja ein anderes Format ausprobiert habe, gibt es diesmal zwangsläufig Nachrichten und Links aus eigentlich zwei Wochen.

Zum Thema Meditation:

Aus der Forschung:

Etwas Vermischtes zu Gesellschaft und Politik:

Und zum Abschluss noch eine Geschichte mit Happy End: Saved from depression by his faithful basset hound, a man bikes 3,300 miles with her to raise awareness.

Schönen Sonntag Euch da draußen.


Feb 28 2010

Worte zum Sonntag (#18)

Diese Woche will ich mit mehreren eigentlich voneinander unabhängigen Einzelmeldungen beginnen, die zusammengenommen… nun ja, entscheidet selbst:

Vorausgesetzt, Intelligente Menschen sind eher Atheisten und gehen nachts später schlafen, aber Glaube an einen fürsorglichen Gott bei Depressionen hilft (vgl. auch Schlagzeilen bei Google) und Wer früh ins Bett geht, [..] seltener Depressionen [hat] (siehe), dann darf man doch annehmen, dass Depressive statistisch gesehen intelligenter sein müssten als andere? Das sieht scheinbar auch das New York Times Magazine so…

Oh, und nicht nur intelligenter, sondern auch weniger fahrlässig und egoistisch, wenn man dann noch das hier in Betracht zieht: “Psychologist Joe Forgas at the University of New South Wales in Sydney, Australia, [...] suggests that happiness’s negative effects all stem from a cheery mood’s tendency to lull you into feeling secure. This makes you look inwards and behave both more selfishly and more carelessly.”

Thanks to The Awl for starting this line of though.

In weiteren Schlagzeilgen:

;-)


Feb 21 2010

Worte zum Sonntag (#17)

Während Ihr die folgende Cut&Paste-Zusammenstellung lesenswerter Artikel der vergangenen Woche durchgeht, könnt Ihr übrigens auch nullwert.de beim Musikmachen zuhören:

  • “Wir wollen den Eltern helfen, ihre Hemmschwelle zu überwinden und die ganze Familie stärken” – Projekt ECHT STARK! (Dank an psychoMUELL!)

  • “Wäre es nicht mutiger, darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft darauf hinsteuert, dass sich Leistung eben immer weniger lohnt. Das sollte noch um den Hinweis ergänzt werden, dass sich auch Bildung nicht mehr auszahlen könnte – jedenfalls nicht im Rahmen dieses Klipp-Klapp-Mechanismus, den hier Politik als ranziges Remedium verkündet.” – Schöne neue Arbeitswelt: Wie glücklich macht eigentlich Arbeit in einer Gesellschaft, deren Betriebssystem auf Konkurrenz, Siege und Niederlagen setzt?

  • “We need to know more about how the health effects of flexible working are experienced by different types of workers, such as women compared to men, old compared to young and skilled compared to unskilled population groups.” – Review: Giving employees more flexibility over their work schedules likely to boost their health (Quelle: The Cochrane Collaboration (deutsche Website; Wikipedia-Eintrag)

  • “More and more, we work at playing, larding our leisure with labor-related terms and themes: efficiency; perfectionisms; results.” – Goofing Off: How a little play time can even be good for adults.

  • “[..] die Wissenschaft [weiss] noch immer nur wenig darüber, was bei dieser Behandlung im Gehirn wirklich passiert. Ein implantierbarer Sensor, der zurzeit in Tierversuchen getestet wird, soll dies nun ändern: Er registriert chemische Signale, die eine elektrische Stimulierung hervorruft.” – Chemischer Blick ins Hirn.

  • Das Hirn schläft von innen nach außen ein. Der Cortex hat noch etwas Freilauf.”

  • “Durch die Festlegung eines bestimmten Krankheitsbilds wird also auch zukünftiger Forschung der Weg gewiesen [...]. Nicht zuletzt prüfen natürlich auch die Finanzierer wissenschaftlicher Forschung, inwiefern ein vorgeschlagenes Projekt in die vorhandenen Strukturen passt. Drittens beeinflusst es auch die Patienten selbst, welche Krankheit ihnen attestiert wird und wie die Krankheit verstanden wird.” – Die psychiatrischen Erkrankungen der Zukunft über das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (auch bei psychoMUELL!). Anmerkung: Um das Thema dreht sich auch das Buch Crazy Like Us, das darauf wartet, endlich von mir gelesen zu werden. Aus dem Klappentext: “In Crazy Like Us, Ethan Watters [der Autor] reveals that the most devastating consequence of the spread of American culture has [...] [been] our bulldozing of the human psyche itself: We are in the process of homogenizing the way the world goes mad.”)

  • “We don’t know whether trying to change your outlook on life can alter your risk of heart disease. It’s not clear whether it’s even possible to drastically change your default happiness level. However, some research suggests that regular exercise, sex, and good sleep might be helpful.” – Happiness linked to a healthier heart (Übrigens ein weiteres gutes Beispiel, wie man Ergebnisse wisssenschaftlicher Studien sinnvoll Laien vermittelt.)

  • Befriending is an emotional support intervention commonly offered by the voluntary sector.” – LOL! ‘tschuldigung… (aus University of Manchester publishes research in depression prevention)

  • “We didn’t know you were an introvert. We thought you were just a bitch.” – We Gotta Fight for our Right Not to Party, ein Blogeintrag aus The Introvert’s Corner bei Psychology Today (via boingboing; Kommentare dort: “OK, I’ll ask. Why does a self-described introvert have a public blog?”; “That’s funny, I considered myself an introvert for a long time but recently realized I AM just a bitch.”)

Schönen Sonntag, wo immer Ihr gerade seid!