Worte zum Sonntag (#10)
Auch im neuen Jahrzehnt versuche ich weiter, einmal die Woche Bemerkenswertes zu den Themen Depression, Psychologie/Psychiatrie und Medizin zu verlinken:
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Ab morgen bin ich ja wieder volle 40 Stunden die Woche beschäftigt, also Zeit, mir in Erinnerung zu rufen: Man verkauft seine Arbeitskraft, nicht seine Seele.
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“Trotz aller Fortschritte im Bereich der Neurowissenschaften wurde in den letzten 40 Jahren kein einziger neuer Wirkstoff gegen Schizophrenie und in den letzten 20 Jahren kein einziger neuer Wirkstoff gegen Depression entwickelt.” – einer der interessanten Fakten, die beim Stellen der Zehn neurowissenschaftlichen Fragen für 2010 mit abfallen.
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“Please, tell me there’s hope.” – Der Artikel des CNN Mental Health Experts, der diese Hoffnung bringen soll, scheitert allerdings mit seinem Geeiere zwischen vermeintlich wissenschaftlichen Fakten und allgemeinem Denke positiv-Ratschlägen geradezu mustergültig, wie ich finde. So wie übrigens die meisten Psychiater, denen ich bisher begegnet bin. Es gibt einfach Fragen, die kann man nicht wissenschaftlich korrekt beantworten.
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Diese Nachricht hätte mehr Aufmerksamkeit verdient: Glaxo zieht Depressions-Broschüre aus dem Verkehr. Denn eigentlicher Hintergrund für diese kleine Nachricht ist der Stand der Wissenschaft um die Bedeutung des Serotoninmangels für die Entstehung bzw. Behandlung von Depressionen.
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Noch eine Nachricht, die ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätte: Stadtrat bekennt sich zu Depression . Der Politpunk schrieb darüber schon Anfang Dezember in seinem Blog: Ich lebe mit Depressionen und was verbirgst Du!?
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Und noch jemand bricht das Schweigen: Der Titel des Artikels Enke und ich redeten beide am Thema vorbei verbirgt, dass der Autor hier durch das Nachdenken über sein letztes Interview mit Robert Enke den Mut gefunden hat, über seine bisher versteckt gehaltene Krankheit zu schreiben: Parkinson.
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Wer früh ins Bett geht, hat seltener Depressionen – diese Nachricht ist so schön plakativ, dass sie die letzten Tage rund um die Welt gewandert ist. Allerdings ein halbes Jahr nach dem offiziellen Press Release der Columbia University…
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Abschließen will ich “with this simple New Year’s resolution: Have fun … now!” (Wenn nach einer Anmeldung verlangt wird, kann es helfen, Cookies zu aktivieren, um ohne Account zum Artikel vorgelassen zu werden.) ( via)
In diesem Sinne nochmals: Frohes Neues Jahr!