Jan 10 2010

Worte zum Sonntag (#11)

Es gab zwei, sagen wir, “Nachrichten der Woche”, die sich im Netz weltweit in dutzenden Varianten wiederfanden:

Auch sonst fand sich Interessantes diese erste Arbeitswoche im neuen Jahrzehnt:

Na dann, schönen Restsonntag. Träumt was Schönes!


Nov 29 2009

Worte zum Sonntag (#5)

Die Nachrichten der vergangenen Woche:

Und last, but not least:

Schönen Sonntag Euch allen!


Nov 11 2009

Zur laufenden Berichterstattung zum Tod Robert Enkes

Eigentlich will ich zum Tod Robert Enkes gestern Abend nichts schreiben. Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften, Fanseiten, Blogs werden ja jetzt die wenigen seit heute 13 Uhr in die Welt gesetzten Aussagen der engsten Vertrauten und Betroffenen immer wieder zitieren, aufgreifen, zerpflücken, ausdeuten, plattwalzen, wiederholen. Dem brauche ich nichts hinzuzufügen. Etwas geht mir aber dazu durch den Kopf, das ich doch kurz festhalten will.

Einige der ersten Aussagen griffen zu Formulierungen, die sinngemäß zu sagen schienen, diese Entwicklung sei “unvorstellbar” gewesen. Es hat mich erschreckt, dass ich nicht mehr so fühle und denke. Inzwischen weiss ich, dass in etwa doppelt so viele Menschen durch Suizid sterben als durch Autounfälle. Ich denke auch, wir alle spielen unsere Rollen, und wundere mich schon lange nicht mehr, wenn einmal so eine Fassade zusammenbricht, nicht einmal, wenn es auf diese drastischste und tragischste Weise geschieht. Ich selbst habe jahrelang mir selbst und vor allem auch Freunden und Familie etwas vorgemacht, und selbst als ich von meiner Krankheit wusste, sie vielen gegenüber noch lange Zeit verschwiegen.

Ich zitiere nach der taz:

“Er wollte nicht, dass die Krankheit in die Öffentlichkeit kommt”, sagt Teresa Enke, “er hatte Angst um seine Karriere als Fußballer und darum, dass uns Leila weggenommen wird. Was denken die Leute, wenn die erfahren, man hat ein Kind adoptiert und der Papa ist depressiv, das fragte er sich”.

Ich frage mich, woher dieser scheinbare Zwang, solche Fassaden aufrecht erhalten zu müssen, in unserer Gesellschaft kommt.
Sind diese katzengoldenen Käfige, die wir uns selbst verpassen, nicht vielleicht auch der Grund, warum die Zahlen der an Depressionen Erkrankter stetig steigen? Und vor allem: Warum bauen wir alle an einer Gesellschaft mit, die vor allem durch eines bestimmt wird: Angst?!?

Ich wünschte, die öffentliche Berichterstattung würde sich jetzt solcher Fragen annehmen. Allein, selbst wenn sie es täte, ich glaube nicht, dass es etwas ändern würde…


Sep 15 2009

France Télécom: Privatisierung, Leistungsdruck – und Selbstmorde!

Ein Telepolis-Artikel macht auf eine anhaltende Reihe von Selbstmordversuchen aufmerksam, die offenbar Folge der Privatisierung des Unternehmens und der anschließenden Geschäftsführung sind.

Update 30.09.09: Inzwischen ist die Geschichte auch bei der ARD angekommen – geändert hat sich dabei inzwischen offenbar nichts.